Siko in München

Irres Phishing: Falsche Einladungen zur Sicherheitskonferenz verschickt

Die 57. Sicherheitskonferenz ist für den 19. bis 21. Februar 2021 geplant. (Archivfoto)

Die 57. Sicherheitskonferenz ist für den 19. bis 21. Februar 2021 geplant. (Archivfoto)

Bild: Tobias Hase/dpa

Die 57. Sicherheitskonferenz ist für den 19. bis 21. Februar 2021 geplant. (Archivfoto)

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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz treffen sich hochrangige Politiker zu Gesprächen. Nun sind gefälschte Einladungen zur Siko aufgetaucht.
Die 57. Sicherheitskonferenz ist für den 19. bis 21. Februar 2021 geplant. (Archivfoto)
dpa
03.10.2020 | Stand: 15:25 Uhr

Unbekannte verschicken derzeit gefälschte Einladungen zur Münchner Sicherheitskonferenz im nächsten Jahr. Wer in den vergangenen fünf Tagen eine Einladung per E-Mail erhalten habe, solle das angehängte pdf-Dokument keinesfalls öffnen, teilte ein Sprecher der Sicherheitskonferenz am Samstag in München mit. "Bitte beachten Sie auch, dass Einladungen zur Hauptkonferenz niemals von persönlichen E-Mail-Konten versandt werden und immer detaillierte Informationen enthalten, um sie von den oben erwähnten Phishing-Versuchen zu unterscheiden", hieß es.

Phishing-Attacke zur Münchner Siko: "Ausmaß ist noch nicht zu überblicken"

Wie viele sogenannte Phishing-E-Mails verschickt wurden, um womöglich Daten der Adressaten abzugreifen oder in gesicherte Netzwerke zu gelangen, sei noch unklar. "Das Ausmaß ist für uns noch nicht zu überblicken", sagte der Sprecher. "Wir hatten das schon öfter", allerdings meist kurz vor der Konferenz und in einem geringeren Ausmaß. "Wir haben die Polizei noch nicht eingeschaltet", sagte der Sprecher. Ein IT-Experte versuche gerade, die Attacken zu rekonstruieren.

Sicherheitskonferenz ist bedeutendes Foren für Außen- und Sicherheitspolitik

Die 57. Sicherheitskonferenz ist für den 19. bis 21. Februar 2021 geplant. Jahr für Jahr treffen sich Staatspräsidenten, Regierungschefs, Minister, Chefs internationaler Organisationen, Sicherheitsexperten und Spitzenmanager im Münchner Hotel Bayerischer Hof. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Foren für Außen- und Sicherheitspolitik weltweit entwickelt - vor allem wegen des informellen Charakters. Kamen bisher bis zu 500 Gäste, könnte die nächste Sicherheitskonferenz coronabedingt kleiner ausfallen.

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