Polizei

Jugendliche überfallen Juwelier und bekommen schlechtes Gewissen

Nach dem Einbruch in ein Juweliergeschäft hat zwei bayerische Jugendliche das Gewissen so sehr geplagt, dass sie sich der Polizei gestellt haben.

Nach dem Einbruch in ein Juweliergeschäft hat zwei bayerische Jugendliche das Gewissen so sehr geplagt, dass sie sich der Polizei gestellt haben.

Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Nach dem Einbruch in ein Juweliergeschäft hat zwei bayerische Jugendliche das Gewissen so sehr geplagt, dass sie sich der Polizei gestellt haben.

Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Weil sie das schlechte Gewissen geplagt hat, haben sich zwei Jugendliche nach einem Einbruch in einem Juweliergeschäft im bayerischen Weißenburg bei der Polizei gestellt.
Nach dem Einbruch in ein Juweliergeschäft hat zwei bayerische Jugendliche das Gewissen so sehr geplagt, dass sie sich der Polizei gestellt haben.
dpa
01.10.2020 | Stand: 15:14 Uhr

"Die beiden 17-Jährigen sind am Dienstag mit ihren Eltern zur Polizei gekommen", sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Die Jugendlichen erhielten eine Anzeige.

Einer der beiden 17-Jährigen hatte zunächst Mitte September im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Tankstelle überfallen und dabei eine Angestellte aufgefordert, die Kasse zu öffnen. Er konnte mit einigen hundert Euro Bargeld unerkannt fliehen.

Jugendliche hatten Scheibe des Juweliers mit Gullydeckel eingeworfen

Etwa eine Woche später stahlen die beiden Jugendlichen Schmuck aus dem Schaufenster eines Juweliers, nachdem sie einen Gullydeckel in die Scheibe geworfen hatten. In beiden Fällen konnte die Polizei die Diebe zunächst nicht ermitteln.

"Weil die beiden ein schlechtes Gewissen hatten, haben sie dem Juwelier den Schmuck wieder zurückgegeben und sich bei der Polizei gestellt", teilte der Sprecher weiter mit. Warum sie die Einbrüche begingen, war zunächst unklar.