Corona-Krise

"Kälte lebensbedrohend" - mehr Hilfe für Obdachlose gefordert

Obdachlose macht der kalte Winter in der Corona-Krise besonders zu schaffen.

Obdachlose macht der kalte Winter in der Corona-Krise besonders zu schaffen.

Bild: picture alliance/dpa | Ole Spata

Obdachlose macht der kalte Winter in der Corona-Krise besonders zu schaffen.

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Die eisigen Temperaturen können für Obdachlose angesichts der Corona-Krise nach Angaben der bayerischen Diakonie lebensbedrohend werden.
Obdachlose macht der kalte Winter in der Corona-Krise besonders zu schaffen.
dpa
09.02.2021 | Stand: 12:41 Uhr

Es fehlten Schlafplätze und Möglichkeiten, sich tagsüber aufzuwärmen, teilte Vorständin Sandra Schuhmann am Dienstag in Nürnberg mit.

Wegen der Hygiene- und Abstandsregeln in der Corona-Krise könnten die bestehenden Einrichtungen weniger Betroffene aufnehmen. Bayerns zweitgrößter Wohlfahrtsverband fordert die Kommunen deshalb auf, Notunterkünfte durchgehend zu öffnen und auch andere Gebäude wie Turnhallen oder leerstehende Hotels zu nutzen.

Nürnberg und Würzburg haben bereits die Quartiere für wohnungslose Menschen ausgeweitet. In Nürnberg nutzen nach Angaben der Stadt etwa 170 Frauen und Männer die Schlafplätze, so dass es noch immer Kapazitäten gebe. Streetwork-Teams besuchten zurzeit verstärkt die 15 bis 20 Menschen, die keine Notunterkunft nutzen wollten.

Würzburg hat außerdem einen Sicherheitsdienst engagiert, so dass Betroffene die Schlafplätze auch noch während der Nacht aufsuchen und Feldbetten aufgestellt werden könnten.

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