Flaggen gehisst in Bayern

Landesweite Beflaggung fünf Jahre nach OEZ-Anschlag in München

Vor fünf Jahren erschütterte ein rassistisch motiviert Anschlag die Stadt München. Ein junger Mann erschoss neun Menschen.

Vor fünf Jahren erschütterte ein rassistisch motiviert Anschlag die Stadt München. Ein junger Mann erschoss neun Menschen.

Bild: picture alliance / Sven Hoppe/dpa | Sven Hoppe

Vor fünf Jahren erschütterte ein rassistisch motiviert Anschlag die Stadt München. Ein junger Mann erschoss neun Menschen.

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Fünf Jahren nach dem rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München hat Ministerpräsident Markus Söder eine landesweite Beflaggung angeordnet.
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dpa
21.07.2021 | Stand: 06:35 Uhr

Alle staatlichen Dienstgebäude im Freistaat würden an diesem Donnerstag beflaggt, kündigte die Staatskanzlei in München an. Die Gemeinden, Landkreise und Bezirke seien gebeten, mit ihren Behörden am Jahrestag des Attentats entsprechend zu verfahren.

Am 22. Juli 2016 hatte ein junger Mann bei dem Einkaufszentrum neun Menschen erschossen, zahlreiche verletzt und sich selbst getötet. Viele Tote hatten einen Migrationshintergrund. Lange Zeit gingen die Ermittler von einem Racheakt und einem Amoklauf aus.

Nach heftiger Kritik stufte das Bundesamt für Justiz die Tat 2018 als extremistisch ein, später folgte dem auch das Bayerische Landeskriminalamt.

Seit dem vergangenen Jahr weist darauf auch eine Inschrift am Denkmal vor dem OEZ darauf hin: "In Erinnerung an alle Opfer des rassistischen Attentats vom 22.7.2016."

(Lesen Sie auch: Angreifer von Würzburg womöglich schuldunfähig - Vom Gefängnis in die Psychiatrie)

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