Corona-Pandemie

Landkreis München korrigiert Corona-Daten nach unten

Dem Landkreis München, der Stadt Nürnberg und der Stadt Augsburg sind Fehler bei der Übermittlung der Corona-Zahlen unterlaufen.

Dem Landkreis München, der Stadt Nürnberg und der Stadt Augsburg sind Fehler bei der Übermittlung der Corona-Zahlen unterlaufen.

Bild: Roland Weihrauch, dpa (Symbolbild)

Dem Landkreis München, der Stadt Nürnberg und der Stadt Augsburg sind Fehler bei der Übermittlung der Corona-Zahlen unterlaufen.

Bild: Roland Weihrauch, dpa (Symbolbild)

Der Landkreis München hat wegen Softwareproblemen falsche Corona-Zahlen übermittelt. Die Daten werden nun bereinigt und nach unten korrigert.
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dpa
20.01.2021 | Stand: 18:45 Uhr

Der Landkreis München hat nach Softwareproblemen seine Corona-Daten bereinigt - und nach unten korrigiert. Als Begründung hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch, dass die Labore Neuinfizierte seit Jahresanfang ausschließlich über eine zentrale Software melden dürften. Doch der Datenaustausch mit der vom Landratsamt München genutzten Software habe nicht fehlerfrei funktioniert, weshalb diese gewechselt werden musste.

Niedrigere Sieben-Tage-Inzidenz

Beim Übertragen der Daten sei es etwa durch kleine Abweichungen bei der Schreibweise von Namen zu Mehrfachnennungen gekommen. Nach den nun bereinigten Daten haben sich in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis 166,63 Menschen je 100.000 Einwohner infiziert. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit war für den Landkreis dagegen bislang von einer Sieben-Tages-Inzidenz von 181,18 und das Robert Koch-Institut von 191,2 ausgegangen.

Nach dem Auffallen der Softwareprobleme hatten Mitarbeiter bis Mittwoch mehr als 10.000 Datensätze manuell überprüft und bereinigt. Während dieser Zeit wurden kontinuierlich zu hohe Fallzahlen erfasst und an übergeordnete Stellen gemeldet, hieß es. Dennoch habe man sich bewusst dazu entschlossen, tägliche Meldungen zu veröffentlichen.

Falsche Zahlen auch in Nürnberg und Augsburg

Auch Nürnberg und Augsburg hatten vorübergehend falsche Zahlen gemeldet - im einen Fall zu niedrig, im anderen Fall zu hoch. Die Zahlen in den offiziellen Statistiken sollen nun alsbald ebenfalls korrigiert werden. (Die aktuellen Zahlen für die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu finden Sie hier.)

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