Corona-Pandemie

Landkreise an Grenze zu Tschechien fordern Perspektive

Ein Bundespolizist steht an der bayerisch-tschechischen Grenze bei Märching im Landkreis Tirschenreuth.

Ein Bundespolizist steht an der bayerisch-tschechischen Grenze bei Märching im Landkreis Tirschenreuth.

Bild: Matthias Balk, dpa

Ein Bundespolizist steht an der bayerisch-tschechischen Grenze bei Märching im Landkreis Tirschenreuth.

Bild: Matthias Balk, dpa

Die Landkreise an der bayerisch-tschechischen Grenze kämpfen mit hohen Infektionszahlen. Sie wünschen sich aber auch Öffnungsperspektiven.
Ein Bundespolizist steht an der bayerisch-tschechischen Grenze bei Märching im Landkreis Tirschenreuth.
dpa
21.02.2021 | Stand: 16:35 Uhr

Die Landkreise im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet haben mit besonders hohen Infektionszahlen zu kämpfen und fordern daher ein besseres Schutzkonzept. Im ganzen Land werde über Öffnungen gesprochen, so eine Perspektive wünschten sich die Landräte auch für ihre Regionen, heißt es in einem gemeinsamen Eckpunkte-Papier der ostbayerischen Landkreise von Sonntag.

Kinder in betroffenen Landkreisen sollen wieder zur Schule gehen

Teil des Fünf-Punkte-Plans ist unter anderem, dass Impfstoff, der in anderen Regionen nicht verwendet wird und gelagert werden müsste, in den Grenzgebieten verabreicht werden könnte. Zudem sollten auch in den betroffenen Landkreisen Kinder bald wieder zur Schule gehen können. Dazu sollten Lehrkräfte und Erzieher prioritär geimpft werden.

Bei Inzidenzzahlen über 100 müssen Grundschüler und Abschlussklassen in Bayern auch ab Montag weiter im Distanzunterricht bleiben.

Testkapazitäten in Grenzregionen ausbauen

Außerdem müssten mit Hilfe des Bundes und des Landes die Testkapazitäten in den Grenzregionen ausgebaut werden, heißt es weiter in dem Papier. In allen Unternehmen sollten Schnelltests zur Verfügung stehen und Mitarbeiter den richtigen Umgang damit erlernen. Auch der Einzelhandel solle eine Öffnungsperspektive bekommen. "Damit werden Einkaufsströme in andere Regionen vermieden", heißt es.

Tischenreuth und Wunsiedel mit höchsten Inzidenzzahlen

Unterzeichnet haben das Papier die Landräte aus Hof, Wunsiedel, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Schwandorf, Cham, Regen und Freyung-Grafenau.

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