Lawine

Lawinenabgang unterhalb der Zugspitze: Kein Hinweis auf Verschüttete

An der Zugspitze ist eine Lawine abgegangen. Helfer suchen - ähnlich wie auf diesem Symbolfoto - nach möglichen Verschütteten.

An der Zugspitze ist eine Lawine abgegangen. Helfer suchen - ähnlich wie auf diesem Symbolfoto - nach möglichen Verschütteten.

Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Urs Flueeler

An der Zugspitze ist eine Lawine abgegangen. Helfer suchen - ähnlich wie auf diesem Symbolfoto - nach möglichen Verschütteten.

Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Urs Flueeler

Nach einem Lawinenabgang im Zugspitzgebiet am Samstagnachmittag suchten Rettungskräfte zunächst nach möglichen Verschütteten.
An der Zugspitze ist eine Lawine abgegangen. Helfer suchen - ähnlich wie auf diesem Symbolfoto - nach möglichen Verschütteten.
Von Allgäuer Zeitung
16.01.2021 | Stand: 16:55 Uhr

Update, Samstag, 16.45 Uhr: Kein Hinweis auf Verschüttete

Nach einem Lawinenabgang am Samstagnachmittag oberhalb des Eibsees im Gebiet vom Riffelriss hat die Einsatzleitung die großangelegte Suche bald eingestellt. Weder aus der Luft noch am Boden konnten Hinweise auf verschüttete Menschen gefunden werden, das berichtet BR 24.

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Hier geht es zur Usprungsmeldung:

Eine Lawine ist am Samstag unterhalb der Zugspitze abgegangen. Zahlreiche Einsatzkräfte sind alarmiert und suchen nach Verschütteten oberhalb vom Eibsee. Zunächst berichtete BR24. Noch ist unklar, ob Menschen von der Lawine mitgerissen wurden.

Demnach war die Lawine beim Riffelriss in Grainau abgegangen. Da sich in diesem Bereich eine beliebte Skitouroute befindet, wurde Großalarm ausgelöst.

Mehrere Hubschrauber sind im Einsatz und sichten den Lawinenkegel aus der Luft, Suchhundestaffeln werden in das Gebiet geflogen, zahlreiche Einsatzkräfte von Bergwacht und Alpinpolizei versuchen das Gebiet am Boden zu durchsuchen, schreibt BR 24.

Experten hatten nach den starken Schneefällen in Bayern zuletzt vor der Gefahr von Lawinenabgängen in den Bergen gewarnt. Am Donnerstagmittag schrieb der bayerische Lawinenwarndienst, dass in den Allgäuer Alpen, in den Ammergauern und im Wettersteingebirge oberhalb von 1800 Metern eine große Lawinengefahr bestünde. Am Samstag sah der Lawinenwarndienst eine große Lawinengefahr (Stufe vier von fünf) bereits ab 1600 Meter für die Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen. Im übrigen bayerischen Alpenraum sei sie erheblich.

Lawine nahe Zugspitze: Vermisstensuche läuft

"Das Hauptproblem ist der Neuschnee. Verstärkt durch Sonneneinstrahlung ist aus vielen Steilhängen aller Expositionen mit der Selbstauslösung von Locker- oder Schneebrettlawinen zu rechnen. In den schneereichen Regionen vom Allgäu bis in die Werdenfelser Alpen sind große Lawinenabgänge zu erwarten. Exponierte Verkehrs- und Wanderwege können gefährdet sein", so die Experten vom Bayerischen Lawinenwarndienst. Sie sahen eine angespannte Situation: "Im gesamten bayerischen Alpenraum ist derzeit große Vorsicht geboten und lawinenkundliches Beurteilungsvermögen erforderlich."

Am Donnerstag waren bereits In Tirol und Vorarlberg mehrere Lawinen abgegangen. Dabei hatten einige Menschen Glück, dass nicht mehr passierte.

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