München

Münchner hetzte im Internet - Polizei findet Waffen bei Wohnungsdurchsuchung

Hass und Hetze im Internet sind schon länger ein Problem. Allerdings greifen die Ermittlungsbehörden auch zunehmend durch. Jetzt geriet ein Münchner wegen Volksverhetzung im Internet ins Visier der Polizei.

Hass und Hetze im Internet sind schon länger ein Problem. Allerdings greifen die Ermittlungsbehörden auch zunehmend durch. Jetzt geriet ein Münchner wegen Volksverhetzung im Internet ins Visier der Polizei.

Bild: Arno Burgi, dpa (Archiv)

Hass und Hetze im Internet sind schon länger ein Problem. Allerdings greifen die Ermittlungsbehörden auch zunehmend durch. Jetzt geriet ein Münchner wegen Volksverhetzung im Internet ins Visier der Polizei.

Bild: Arno Burgi, dpa (Archiv)

Ein Münchner hetzte im Internet - bis die Polizei vor seiner Haustür stand. In seiner Wohnung entdeckten die Fahnder mehrere Waffen.
22.02.2021 | Stand: 13:38 Uhr

Dass das Internet alles andere als ein rechtsfreier Raum ist, hat jetzt ein 52-jähriger Münchner feststellen dürfen. Der Mann war bereits Anfang 2020 ins Visier der Polizei geraten, weil er auf einer Social Media-Plattform volksverhetzende Beiträge veröffentlicht hatte.

Nach längeren Ermittlungen durch das Münchner Kommissariat 44 erwirkte die Staatsanwaltschaft München einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht.

Beamte rückten dann in der Wohnung des Mannes an. Bei der Durchsuchung der Räume entdeckten sie nach eigenen Angaben mehrere Schusswaffen sowie Munition und Pfeffersprays. Diese wurden allesamt sichergestellt.

Außerdem beschlagnahmten die Beamten die Telefone und Computer des Mannes als Beweismittel.

Gegen den 52-Jährigen wird nun neben Volksverhetzung auch wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt, so die Münchner Polizei.

Lesen Sie auch
Ein 20-Jähriger bedrohte eine Familie in Bad Grönenbach. Er war in Besitz eines 13 cm langen Messers.
Messer beschlagnahmt

Bad Grönenbach: Mann bedroht Familie und war in Besitz eines Messers