Corona in Bayern

"Jetzt weg mit der Maske": Aiwanger gegen Verlängerung der Maskenpflicht in der Schule am Platz

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger macht sich gegen eine Verlängerung der Maskenpflicht am Schulplatz stark.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger macht sich gegen eine Verlängerung der Maskenpflicht am Schulplatz stark.

Bild: Matthias Balk, dpa

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger macht sich gegen eine Verlängerung der Maskenpflicht am Schulplatz stark.

Bild: Matthias Balk, dpa

Hubert Aiwanger von den Freien Wählern will die Maskenpflicht für Schüler am Sitzplatz nicht verlängern. Die Tragepflicht gilt noch bis zum 1. Oktober.
##alternative##
dpa
26.09.2021 | Stand: 15:20 Uhr

"Die aktuell erfreulich niedrigen Fälle von positiv Getesteten an den Schulen rechtfertigen die Maskenpflicht nicht mehr", sagte Aiwanger am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Demzufolge waren am Mittwoch an den weiterführenden Schulen in Bayern nur 189 von 639.000 auf Corona getesteten Kindern und Jugendlichen positiv gewesen. "Das sind 0,03 Prozent. Das zeigt, unsere Schulen sind derzeit sehr sicher und es ist höchste Zeit, dass die Schülerinnen und Schüler vom stundenlangen Maskentragen am Sitzplatz und im Sport befreit werden", erläuterte Aiwanger. (Lesen Sie auch: Computer-Software in allen bayerischen Impfzentren ausgefallen - Sind Corona-Genesene wirklich nur etwa sechs Monate geschützt?)

Maskenpflicht an Schulen: Freie Wähler würden Verlängerung nicht zustimmen

Nach Angaben des Kultusministeriums wird eine Maske im Sportunterricht empfohlen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Die Freien Wähler würden jedenfalls einer Verlängerung der jetzigen Masken-Regelung nicht mehr zustimmen, betonte der stellvertretende bayerische Ministerpräsident. Die Maskenpflicht war zu Schulbeginn Mitte September zunächst bis zum 1. Oktober eingeführt worden, um mögliche Infektionen durch Reiserückkehrer zu verhindern. "Diese Startphase ist jetzt rum, das Testen gibt einen hohen Sicherheitsstandard, deshalb jetzt weg mit der Maske", forderte Aiwanger. (Lesen Sie auch: Trotz schlechter Prognosen: Aiwanger sieht Bundestagseinzug der Freien Wähler in "Griffweite")