Vorfall in Erlangen

Maskenverweigerer muss ICE verlassen und bewirft Zug mit Steinen

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn läuft an wartenden Reisenden vorbei, die vor einem ICE sitzen. In Erlangen hat ein Mann einen ICE mit Steinen beworfen, nachdem er diesen verlassen musste, weil er sich geweigert hatte, eine Maske aufzusetzen.

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn läuft an wartenden Reisenden vorbei, die vor einem ICE sitzen. In Erlangen hat ein Mann einen ICE mit Steinen beworfen, nachdem er diesen verlassen musste, weil er sich geweigert hatte, eine Maske aufzusetzen.

Bild: Tom Weller, dpa (Symbolbild)

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn läuft an wartenden Reisenden vorbei, die vor einem ICE sitzen. In Erlangen hat ein Mann einen ICE mit Steinen beworfen, nachdem er diesen verlassen musste, weil er sich geweigert hatte, eine Maske aufzusetzen.

Bild: Tom Weller, dpa (Symbolbild)

Ein Mann muss in Erlangen einen ICE verlassen, weil er keine Maske trägt. Der 40-Jährige bewirft den Zug daraufhin mit Steinen - und flieht anschließend.
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dpa
30.08.2021 | Stand: 15:11 Uhr

Ein Zugbegleiter hat einen Maskenverweigerer in Erlangen aus einem ICE verwiesen - daraufhin bewarf der Mann den Zug mit Steinen. Der 40-Jährige habe mit dem ICE von Bamberg nach Nürnberg fahren wollen und keine vorgeschriebene FFP2-Maske getragen, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Als er den Zug am Samstagabend in Erlangen verlassen musste, sei der Fahrgast so erbost gewesen, dass er zunächst eine Glasflasche nach dem Zugbegleiter warf, diesen aber verfehlte. Danach versuchte der 40-Jährige den Angaben zufolge, den Bahnmitarbeiter mit Steinen zu treffen, beschädigte stattdessen aber eine Scheibe des Zuges.

Polizisten nehmen Mann fest

Schließlich flüchtete der Mann und ließ sein Reisegepäck am Bahnsteig stehen. Mehrere Streifen der Bundespolizei nahmen ihn später in der Nähe des Erlanger Bahnhofs fest. Dagegen soll er sich heftig gewehrt haben. Außerdem habe er ein verbotenes Springmesser dabei gehabt, hieß es. Der Tatverdächtige hat nach Angaben der Bundespolizei keinen Wohnsitz in Deutschland und sitzt nun in Untersuchungshaft. Er muss sich wegen einer Reihe von Straftaten verantworten.

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