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Coronavirus

Mediziner befürchten schwere Spätschäden durch Corona

Ein Computertomograph, mit dem unter anderem die Spuren einer Covid-19-Erkrankung in der Lunge untersucht werden können.

Ein Computertomograph, mit dem unter anderem die Spuren einer Covid-19-Erkrankung in der Lunge untersucht werden können.

Bild: Christophe Gateau/dpa

Ein Computertomograph, mit dem unter anderem die Spuren einer Covid-19-Erkrankung in der Lunge untersucht werden können.

Bild: Christophe Gateau/dpa

Studien zeigen, dass Patienten auch nach Abklingen einer Corona-Infektion mit Folgen rechnen müssen. Warum in Großbritannien so viele junge Menschen sterben.

07.08.2020 | Stand: 17:59 Uhr

So wird in schweren Fällen das Lungengewebe manchmal in Bindegewebe umgebaut – ein Vorgang, der sich nicht rückgängig machen lassen kann. "Etwa 15 Prozent jener Patienten, die beatmet wurden, müssen mit langfristigen oder auch dauerhaften Schäden der Lunge rechnen", sagt Professor Jürgen Behr, Lungenfacharzt an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ein solcher Lungenschaden kann beispielsweise dazu führen, dass Patienten bei Belastung, aber auch bereits in Ruhe, an erheblicher Atemnot leiden, die die Lebensqualität stark einschränken kann. Das kann unter Umständen dazu führen, dass manche Betroffene etwa nicht mehr Bergwandern können.

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