Soziales Engagement in der Pflege

Mehr als 1.000 ehrenamtliche Helfer für Pflegebedürftige registriert

Ein Patient bekommt ein Glas Wasser gereicht. In Bayern haben sich seit Anfang des Jahres 1.000 Ehrenamtliche gemeldet, um in der Pflege zu helfen.

Ein Patient bekommt ein Glas Wasser gereicht. In Bayern haben sich seit Anfang des Jahres 1.000 Ehrenamtliche gemeldet, um in der Pflege zu helfen.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Ein Patient bekommt ein Glas Wasser gereicht. In Bayern haben sich seit Anfang des Jahres 1.000 Ehrenamtliche gemeldet, um in der Pflege zu helfen.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Seit Jahresbeginn haben sich über 1.000 Ehrenamtliche gemeldet, um Pflegebedürftige im Alltag zu unterstützen.
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dpa
18.08.2021 | Stand: 08:50 Uhr

Zur Unterstützung von Pflegebedürftigen im Alltag haben sich in Bayern seit Jahresbeginn über 1.000 Ehrenamtliche gemeldet. "Es freut mich sehr, dass uns ein Angebot gelungen ist, das auf so positive Resonanz stößt und dem tatsächlichen Bedarf der Pflegebedürftigen gerecht wird ", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Seit dem 1. Januar 2021 können sich Bürgerinnen und Bürger als ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei den regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege in ihrem Regierungsbezirk registrieren lassen.

Helfer unterstützen Pflegebedürftige bei Alltagsaufgaben

Sie gehen beispielsweise mit den Pflegebedürftigen spazieren, sehen sich gemeinsam Fotos an, begleiten sie zur Apotheke oder in den Supermarkt und helfen bei kleineren Aufgaben im Haushalt. Dafür erhalten sie eine Aufwandsentschädigung, der von der Pflegeversicherung über den sogenannten Entlastungsbetrag finanziert wird. Wer sich engagieren möchte, muss laut Holetschek mindestens 16 Jahre alt sein und an einer kostenlosen Basisschulung teilgenommen haben, die acht Unterrichtseinheiten umfasst.

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