Gewalt im Zug

Mehr als 300 Übergriffe auf Bahnmitarbeiter in Bayern

Bahnmitarbeiter in Bayern müssen immer wieder brenzlige Situationen überstehen.

Bahnmitarbeiter in Bayern müssen immer wieder brenzlige Situationen überstehen.

Bild: picture alliance/picture alliance / Henning Kaiser/dpa (Archiv)

Bahnmitarbeiter in Bayern müssen immer wieder brenzlige Situationen überstehen.

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Gewalt gegen Zugbegleiter und andere Mitarbeiter der Deutschen Bahn ist noch immer an der Tagesordnung.

Bahnmitarbeiter in Bayern müssen immer wieder brenzlige Situationen überstehen.
dpa
30.08.2020 | Stand: 06:54 Uhr

Im vergangenen Jahr registrierte die Bahn allein in Bayern 317 Übergriffe. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (562), in Berlin (335) und Baden-Württemberg (321) waren es mehr, wie aus einer Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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In Thüringen wurden dagegen nur sechs Übergriffe registriert. Vergleichszahlen aus Vorjahren gab es hierzu nicht. Deutschlandweit aber sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 2558 Übergriffe.

Bis dahin hatte es jedoch seit 2012 einen starken Anstieg bei den Fällen gegeben.

Doch nicht nur Mitarbeiter der Deutschen Bahn sind von brenzligen Situationen betroffen: In einem Meridian-Zug der Bayerischen Oberlandbahn auf dem Weg von Rosenheim nach München eskalierte diese Woche ein Streit um eine falsch aufgesetzte Maske.