Bayerische Test-Strategie

Mehr als 350.000 Schnelltests für bayerisch-tschechische Grenzregion

Schnelltests sollen an der Grenze Infektionsketten unterbrechen.

Schnelltests sollen an der Grenze Infektionsketten unterbrechen.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Schnelltests sollen an der Grenze Infektionsketten unterbrechen.

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Für Grenzgänger zwischen Bayern und Tschechien wurden Schnelltests geliefert. Trotzdem sei die Testpflicht nicht ganz einfach, heißt es von Verantwortlichen.
Schnelltests sollen an der Grenze Infektionsketten unterbrechen.
dpa
29.01.2021 | Stand: 11:42 Uhr

Mehr als 350 000 Corona-Schnelltests sind seit Beginn der verschärften Testpflicht an die Landkreise entlang der bayerisch-tschechischen Grenze geliefert worden. Die Tests für Grenzgänger seien "ein wichtiger Beitrag", um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen, betonte Gesundheitsminister Klaus Holetschek bei einem Besuch der Teststation in Waldmünchen (Landkreis Cham) am Freitag.

Schnelltests sollen Infektionsketten verhindern

Allein im Landkreis Cham seien seit Sonntag knapp 6000 Tests bei Grenzgängern durchgeführt worden, sagte Landrat Franz Löffler (CSU). "19 Tests fielen positiv aus. Das sind zum Glück nicht viele, aber so können wir weitere Infektionsketten verhindern." (Weitere Corona-Nachrichten finden Sie in unserem Newsblog)

Die Testpflicht sei "für alle nicht ganz einfach", räumte Löffler ein. Gerade zu Beginn der Woche musste viele der rund 4500 Pendler aus Tschechien lange warten, mit mehr Möglichkeiten zum Testen habe sich die Situation an der Grenze aber entspannt. In den bayerisch-tschechischen Grenzregionen sollen nach Ankündigung des Ministeriums bald noch weitere Teststationen eingerichtet werden.

Tschechien gilt als Hochrisikogebiet

Mit der Einstufung Tschechiens als Hochrisikogebiet gilt für Grenzgänger seit vergangenem Sonntag eine verschärfte Testpflicht. Tschechische Pendler müssen bei Grenzübertritt einen höchstens 48 Stunden alten, negativen Corona-Test vorweisen.

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