Treffen trotz Corona-Beschränkungen

Mehrere Feiergruppen beschäftigen Bundespolizei in München

Die Bundespolizei war am Samstagabend auch mit einem Hubschrauber in München im Einsatz, weil mehrere Jugendgruppen sich zum Feiern trafen.

Die Bundespolizei war am Samstagabend auch mit einem Hubschrauber in München im Einsatz, weil mehrere Jugendgruppen sich zum Feiern trafen.

Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

Die Bundespolizei war am Samstagabend auch mit einem Hubschrauber in München im Einsatz, weil mehrere Jugendgruppen sich zum Feiern trafen.

Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

In München haben Jugendgruppen die Bundespolizei beschäftigt, weil sie trotz der Corona-Beschränkungen Partys veranstalteten. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.
07.02.2021 | Stand: 15:42 Uhr

In München haben junge Menschen die Bundespolizei am Samstagabend auf Trab gehalten, weil sie trotz der Corona-Beschränkungen Partys veranstalteten. Wie die Polizei mitteilte, meldete eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn gegen 19 Uhr, dass auf dem Bahngelände in Pasing eine Jugendgruppe feiern würde. Im Bereich des Betriebsbahnhofes wurden daraufhin alle Gleise gesperrt und ein Polizeihubschrauber sowie Diensthunde angefordert.

Als die Bundespolizei vor Ort eintraf, flüchteten die Feiernden. Fünf der jungen Menschen wurden laut Polizei gestellt. Die Personen im Alter von 19 bis 25 Jahren trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und stammten aus verschiedenen Haushalten. Sie wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Weitere Partys auf Bahnhofsgelände

Ebenfalls gegen 19 Uhr trafen sich laut Polizei mehrere Jugendgruppen am Pasinger Bahnhof. Gegen 19.30 Uhr dann meldete zudem ein Zugführer am Rangierbahnhof Nord, dass sich mehrere Jugendliche an den Gleisen aufhielten und dort feierten. Da die Jugendlichen laut Polizei auch die Gleise überquerten, wurden diese abgesperrt. Bevor eine Streife der Bundespolizei eintraf, waren die Jugendlichen bereits davon gelaufen. Auch die angeforderte Hubschrauberbesatzung konnte die jungen Menschen nicht mehr ausfindig machen.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den Gruppen am Pasinger Bahnhof, am Pasinger Betriebsbahnhof und am Rangierbahnhof Nord gibt, ist laut Polizei noch nicht geklärt.

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