Mission impossible

Bergsteiger aus München gibt schwierige Mission im Himalaya auf

Blick auf den Berg Qomolangma - Mount Everest - im Himalaya. Ein deutscher und ein italienischer Bergsteiger haben angesichts starker Winde eine schwierige Wintermission im Himalaya aufgegeben.

Blick auf den Berg Qomolangma - Mount Everest - im Himalaya. Ein deutscher und ein italienischer Bergsteiger haben angesichts starker Winde eine schwierige Wintermission im Himalaya aufgegeben.

Bild: Sun Fei, dpa (Archivbild)

Blick auf den Berg Qomolangma - Mount Everest - im Himalaya. Ein deutscher und ein italienischer Bergsteiger haben angesichts starker Winde eine schwierige Wintermission im Himalaya aufgegeben.

Bild: Sun Fei, dpa (Archivbild)

Mission gescheitert! Ein deutscher und ein italienischer Bergsteiger schafften es nicht, den Mount Dhaulagiri in Nepal ohne Fremdhilfe zu besteigen - deshalb:
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dpa
25.01.2023 | Stand: 16:06 Uhr

Ein deutscher und ein italienischer Bergsteiger haben angesichts starker Winde den Versuch einer schwierigen Wintermission im Himalaya aufgegeben. Das sagte der betroffene Bergsteiger David Göttler aus München der Deutschen Presse-Agentur. Göttler und sein Kollege Hervé Barmasse hätten zuvor geplant, den siebthöchsten Berg der Welt, den 8167 Meter hohen Mount Dhaulagiri in Nepal, ohne Fremdhilfe zu besteigen - also etwa ohne Sherpa-Team, das unter anderem Verpflegung und Ausrüstung mitträgt, ohne vorher präparierte Route und ohne Sauerstoffflaschen. Ein Aufstieg im Winter gilt als besonders schwer, weil es dann kälter und windiger ist.

Nach Angaben des nepalesischen Tourismusministeriums, das Interessierten für Aufstiege auf Berge im Himalaya gegen Gebühr entsprechende Bewilligungen erteilt, waren die beiden Bergsteiger die einzigen, die für diesen Winter eine Genehmigung für den Mount Dhaulagiri erhalten haben.

Im vergangenen Jahr schaffte es Göttler laut Expeditionsarchiv "The Himalayan Database", den mehr als 8848 Meter hohen Mount Everest, den welthöchsten Berg, alleine und ohne Sauerstoffflaschen zu besteigen - dann allerdings im Frühjahr, wenn angesichts der besten Wetterverhältnisse am meisten Menschen einen Aufstieg versuchen.