München

Mit Schere gedroht: 61-Jähriger rastet in Münchner S-Bahn aus

In München ist ein 61-Jähriger bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn ausgerastet. Wenig später gab es auch bei einer zweiten Kontrolle Probleme (Symbolbild).

In München ist ein 61-Jähriger bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn ausgerastet. Wenig später gab es auch bei einer zweiten Kontrolle Probleme (Symbolbild).

Bild: Sven Hoppe, dpa

In München ist ein 61-Jähriger bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn ausgerastet. Wenig später gab es auch bei einer zweiten Kontrolle Probleme (Symbolbild).

Bild: Sven Hoppe, dpa

In München ist ein 61-Jähriger bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn ausgerastet. Wenig später gab es auch bei einer zweiten Kontrolle Probleme.
07.02.2021 | Stand: 13:28 Uhr

In München ist ein 61-Jähriger bei einer Fahrscheinkontrolle ausgerastet. Der im Rollstuhl sitzende Mann wurde in der S7 kontrolliert und sollte anschließ den Platz säubern, den er zuvor stark vermüllt hatte. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei der der 61-Jährige einen Kontrolleur an der Jacke packte und zu sich zog.

Als drei andere DB-Prüfschaffner ihrem Kollegen zu Hilfe kamen und ihn wegzogen, holte der Rollstuhlfahrer laut Polizei eine halbe Schere aus seinem Rollstuhl und richtete sie gegen die DB-Mitarbeiter.

Am Haltepunkt Wächterhof verließen alle fünf die S-Bahn. Als eine Streife der Polizei dazukam, zog der 61-Jährige dann aus seinem Rollstuhl ein Kunststoffrohr und warf dieses in Richtung der Polizeibeamten, traf jedoch niemanden.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Mann wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Jugendliche bedrohen Bahnmitarbeiter mit dem Tod

Ärger gab es wenig später auch an der Donnersbergerbrücke in München. Dort waren mehrere Jugendliche kontrolliert worden. Die hätten sich allerdings "äußerst aggressiv und aufbrausend" verhalten, so die Polizei. Die DB-Bediensteten seien "übel beleidigt und verbal mit dem Tod bedroht" worden.

Bei der Durchsuchung eines Vierzehnjährigen aus München-Allach wurde ein Gramm einer betäubungsmittelverdächtigen Substanz gefunden, die er in seiner Jackentasche verborgen hatte. Ein durchgeführter Drogenschnelltest schlug laut Polizei positiv auf Cannabis/Amphetamine an.

Zwei der Jugendlichen wurden nach Abschluss der Maßnahmen den Erziehungsberechtigten, der 14-Jährige einer Münchner Jugendschutzstelle übergeben. Ermittelt wird von der Bundespolizei in München jetzt wegen Bedrohung und Beleidigung sowie Erschleichen von Leistungen und unerlaubten Besitz und Konsum von Betäubungsmitteln.