München

Mord wegen Handyvideos? 23-Jähriger vor Gericht

Weil er gegen seinen Willen gefilmt worden sei, soll ein 23-Jährigen in München einen Mann getötet haben.

Weil er gegen seinen Willen gefilmt worden sei, soll ein 23-Jährigen in München einen Mann getötet haben.

Bild: picture alliance / dpa | Wolfram Kastl (Symbolfoto)

Weil er gegen seinen Willen gefilmt worden sei, soll ein 23-Jährigen in München einen Mann getötet haben.

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Weil er einen Mann in der Münchner Innenstadt ermordet haben soll, muss sich ein 23-Jähriger ab Freitag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht München I verantworten.
Weil er gegen seinen Willen gefilmt worden sei, soll ein 23-Jährigen in München einen Mann getötet haben.
dpa
15.01.2021 | Stand: 05:19 Uhr

Laut Staatsanwaltschaft hatte sich der Angeklagte im April 2019 an der gewaltsamen Auseinandersetzung zweier Gruppen junger Männer nahe dem Karlsplatz beteiligt. Sie seien aneinandergeraten, weil einer der Kontrahenten der Meinung war, das spätere Opfer habe ihn gegen seinen Willen mit einem Smartphone gefilmt.

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Der gebürtige Afghane soll das Opfer mit einem spitzen Gegenstand in den Oberkörper gestochen haben. Die schweren Verletzungen führten zwei Wochen später zum Tod in einem Krankenhaus.

Einen Tag vor dem Tod des Opfers war der mutmaßliche Täter in Frankreich festgenommen worden. Die Anklage lautet auf Mord und gefährliche Körperverletzung. Für das Verfahren sind sieben Verhandlungstage bis Ende Februar angesetzt (Az.: 121 Js 139718/19).

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