Mordanklage in Nürnberg

Mann soll aus Eifersucht seine Frau und einen Bekannten in Nürnberg erschossen haben

Wegen zweifachen Mordes hat die Staatsanwaltschaft einen Mann angeklagt. Er soll in Nürnberg seine Frau und einen Bekannten erschossen haben.

Wegen zweifachen Mordes hat die Staatsanwaltschaft einen Mann angeklagt. Er soll in Nürnberg seine Frau und einen Bekannten erschossen haben.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivfoto)

Wegen zweifachen Mordes hat die Staatsanwaltschaft einen Mann angeklagt. Er soll in Nürnberg seine Frau und einen Bekannten erschossen haben.

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Die Staatsanwaltschaft hat einen 67-Jährigen wegen Mordes in zwei Fällen angeklagt. Er soll in Nürnberg seine Frau und einen Bekannten erschossen haben.
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dpa
02.09.2021 | Stand: 10:45 Uhr

Weil er seine Ehefrau und einen Bekannten in Nürnberg auf offener Straße erschossen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft einen 67-Jährigen wegen Mordes in zwei Fällen angeklagt. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass der Mann fälschlicherweise eine Liebesbeziehung zwischen seiner von ihm seit Jahren getrennt lebenden Frau und dem Bekannten vermutete. Aus Eifersucht und Wut soll er dann beide am 21. November vergangenen Jahres mit einer Pistole im Stadtteil Gebersdorf erschossen haben.

Alle drei waren den Angaben zufolge Inhaber von Taxiunternehmen. Der Angeklagte habe zwar selbst eine Beziehung mit einer anderen Frau geführt. Er sei jedoch der Überzeugung gewesen, dass seine Ehefrau dies nicht dürfe.

67-Jähriger soll seiner Frau gezielt in den Kopf geschossen haben

Am Tattag sei der 67-Jährige in das Taxi des Bekannten gestiegen und habe um eine Fahrt zum Wohnhaus seiner 63 Jahre alten Frau gebeten. Dort habe sich ein heftiger Streit zwischen den Dreien entwickelt. Danach soll der Mann mit der Pistole zuerst seine Frau von hinten gezielt in den Kopf geschossen haben und danach den 62 Jahre alten Bekannten im Taxi sitzend.

Laut Staatsanwaltschaft hatte der 67-Jährige am Tatort die Morde gegenüber Zeugen eingeräumt. Im Laufe der Ermittlungen habe er jedoch keine Angaben mehr zu den Vorwürfen gemacht. Der Angeklagte ist in Untersuchungshaft.

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth hat nun darüber zu entscheiden, ob sie die Anklage zur Hauptverhandlung zulässt.

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