Hinweise erwünscht

Nach Einbruchserie in Tierheimen: Tierschutzbund setzt Belohnung für Hinweise aus

Neben den drei Allgäuer Tierheimen wurde auch in zahlreichen weiteren Tierheimen in Bayern eingebrochen. Mit einer Belohnung für zielführende Hinweise will der Tierschutzbund die Täter nun ausfindig machen.

Neben den drei Allgäuer Tierheimen wurde auch in zahlreichen weiteren Tierheimen in Bayern eingebrochen. Mit einer Belohnung für zielführende Hinweise will der Tierschutzbund die Täter nun ausfindig machen.

Bild: Silas Stein, dpa (Symbolbild)

Neben den drei Allgäuer Tierheimen wurde auch in zahlreichen weiteren Tierheimen in Bayern eingebrochen. Mit einer Belohnung für zielführende Hinweise will der Tierschutzbund die Täter nun ausfindig machen.

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Nach zahlreichen Einbrüchen in bayerischen Tierheimen - auch im Allgäu - hat der Tierschutzbund eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt. Wer hat etwas gesehen?
Neben den drei Allgäuer Tierheimen wurde auch in zahlreichen weiteren Tierheimen in Bayern eingebrochen. Mit einer Belohnung für zielführende Hinweise will der Tierschutzbund die Täter nun ausfindig machen.
dpa
17.09.2020 | Stand: 19:56 Uhr

Nach einer Reihe von Einbrüchen in Tierheime in mehreren Bundesländern hat der bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes eine Belohnung für Hinweise oder Beweise ausgesetzt. Wenn diese bei der Ermittlung des Täters oder der Täter helfen, soll es laut Mitteilung vom Donnerstag 1.000 Euro geben. Seit Ende Juni sei in mehr als 20 Tierheime in Bayern, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eingebrochen worden, teilte der Landesverband Bayern mit Sitz in Dingolfing mit.

Sachbeschädigung größer als die Beute

Erst in der Nacht zum Donnerstag sei in ein Tierheim in Landau eingebrochen worden, berichtete die Polizei Rheinland-Pfalz. Über ein aufgebrochenes Fenster seien Unbekannte in das Gebäude gelangt und hätten Bargeld gestohlen. Der Betrag sei zweistellig, der entstandene Sachschaden hingegen werde auf rund 900 Euro beziffert.

"Da normalerweise in keinem Tierheim große Bargeldbestände aufbewahrt werden und inzwischen auch alle Tierheime zur Vorsicht gemahnt wurden, ist das erbeutete Diebesgut meist weniger von Bedeutung als die mit den Einbrüchen verbundenen Sachbeschädigungen durch zerstörte Fenster und Türen, herausgerissene Tresore und verwüstete Büros", hieß es vom Tierschutzbund. Zudem lösten die Einbrüche beim Personal unter anderem Ängste aus. Tieren sei bislang nichts passiert.

"Einbrüche und Diebstahl sind generell eine Schande. Wenn davon jedoch karitative Einrichtungen betroffen sind, die ohnehin einen permanenten Kampf um ihre Finanzierung führen müssen wie unsere Tierheime, ist das noch verabscheuungswürdiger", wurde die Präsidentin des Landesverbands, Ilona Wojahn, zitiert.

Einbrüche auch in Allgäuer Tierheimen

Auch in mehreren Allgäuer Tierheimen wurde kürzlich eingebrochen. Betroffen waren das Tierheim in Kempten, das Tierheim in Stein sowie das Tierheim in Memmingen.