Coronakrise

Nach Fällen von "Vordränglern" in Bayern: Söder kritisiert unberechtigte Corona-Impfungen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mahnt zur Einhaltung der vorgesehenen Impfreihenfolge.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mahnt zur Einhaltung der vorgesehenen Impfreihenfolge.

Bild: Matthias Balk. dpa (Archivbild)

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mahnt zur Einhaltung der vorgesehenen Impfreihenfolge.

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In Bayern ließen sich unberechtigte Personen gegen das Coronavirus impfen. Ministerpräsident Söder unterstützt das nicht und hält an der Impfreihenfolge fest.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mahnt zur Einhaltung der vorgesehenen Impfreihenfolge.
dpa
12.02.2021 | Stand: 15:27 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für die Einhaltung der festgelegten Impfreihenfolge geworben. "Keiner sollte sich vordrängen", sagte er am Freitag in seiner Regierungserklärung im Landtag in München.

Söder hält an Impfreihenfolge fest

Er warnte auch davor, sich von Dritten zu unberechtigten Impfungen überreden zu lassen. Es dürfe nicht sein, dass auf der einen Seite "sozusagen eher ein Büro komplett geimpft wird, anstatt die über 80-Jährigen, die es dringend brauchen und darauf warten". Derzeit sei es leider noch so, dass es zu wenig Impfstoff gebe. Solange dies so sei, müsse jede Impfdose an die gehen, die es dringend brauchen, sagte Söder.

Auch in Bayern ließen sich unberechtigt Personen impfen

Jüngst hatte es immer wieder Berichte über Vorfälle gegeben, in denen sich Personen gegen Corona impfen ließen, obwohl sie dafür eigentlich nicht berechtigt waren. Dies waren etwa Kommunalpolitiker als auch Lebenspartner vpm Heimleitern im Umfeld der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO). Auch der Augsburger Bischof Bertram Meier war wegen einer sehr frühen Impfungen in die Kritik geraten.

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