Coronakrise

Neue Fälle der Südafrika-Mutante im Landkreis Landsberg am Lech

In Landsberg am Lech steigt die Zahl der Mutationsfälle weiter an. Neue Fälle wurden in einer Gemeinschaftsunterkunft und in einer Seniorenwohngemeinschaft nachgewiesen.

In Landsberg am Lech steigt die Zahl der Mutationsfälle weiter an. Neue Fälle wurden in einer Gemeinschaftsunterkunft und in einer Seniorenwohngemeinschaft nachgewiesen.

Bild: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

In Landsberg am Lech steigt die Zahl der Mutationsfälle weiter an. Neue Fälle wurden in einer Gemeinschaftsunterkunft und in einer Seniorenwohngemeinschaft nachgewiesen.

Bild: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

Neben der Mutation aus Südafrika wurden auch drei Fälle der britischen Variante bestätigt. Wie vielerorts in Bayern nehmen in Landsberg die Mutationsfälle zu.
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dpa
13.02.2021 | Stand: 13:26 Uhr

Im Landkreis Landsberg am Lech hat sich die südafrikanische Variante des Coronavirus weiter ausgebreitet. Fünf weitere Fälle der Sars-CoV-2 Virusvariante B.1.351 seien vom bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bestätigte worden, teilte das Landratsamt am Samstag mit. Damit erhöhe sich die Gesamtzahl auf 18. Auch drei weitere britische Varianten wurden demnach bestätigt, hier stieg die Zahl auf sechs.

Neue Fälle in Gemeinschaftsunterkunft und Seniorenheim

Bei den nun bestätigten Südafrika-Varianten handele es sich Fälle aus einer Gemeinschaftsunterkunft sowie einer Seniorenwohngemeinschaft mit Heimcharakter. Die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft seien inzwischen alle aus der Quarantäne entlassen werden, bei den Bewohnern und Mitarbeitern der Seniorenwohngemeinschaft ende die Quarantäne in der nächsten Woche, allerdings nur dann, wenn nach negativem Test und wenn die Betroffenen symptomfrei seien.

Quarantäne zur Unterbrechung der Infektionsketten

Die neuen Fälle der britischen Variante B.1.1.7 seien "im Umfeld eines Großbetriebs" nachgewiesen worden. "Das Gesundheitsamt Landsberg ist optimistisch, dass alle bisherig bekannten Infektionsketten mit SARS-CoV-2 Varianten im Landkreis erfolgreich unterbrochen werden konnten, so dass es aus heutiger Sicht zu keinen weiteren Ansteckungen aus diesen Ausbruchsgeschehen gekommen sein dürfte", unterstrich ein Sprecher.

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