Kurioser Hilferuf aus Mallorca

So rettete die Einsatzzentrale in Schwabing einen Münchner auf Mallorca

An der südöstlichen Küste von Mallorca hatte In Münchner einen epileptischen Anfall.

An der südöstlichen Küste von Mallorca hatte In Münchner einen epileptischen Anfall.

Bild: Clara Margais, dpa (Symbolbild)

An der südöstlichen Küste von Mallorca hatte In Münchner einen epileptischen Anfall.

Bild: Clara Margais, dpa (Symbolbild)

Ein Mann aus München hat auf Mallorca einen Anfall. Seine Lebensgefährtin ruft ihre Tochter an, die wiederum die Polizei informiert. So wird der Mann gerettet.
11.05.2022 | Stand: 16:02 Uhr

Kurioser Notruf am Mittwochmorgen aus Mallorca: Eine Münchnerin und ihr Lebensgefährte benötigten medizinische Hilfe auf der Insel. Das Münchner Paar genoss laut Polizei die Sonne an der südöstlichen Küste der Baleareninsel. Vollkommen überraschend erlitt der Mann einen epileptischen Anfall und fiel im Anschluss in eine tiefe Bewusstlosigkeit.

Einsatzzentrale versucht, Notruf nach Spanien zu übermitteln

In ihrem Schock informierte die Lebensgefährtin des Mannes ihre Tochter in München, die daraufhin den Notruf 112 wählte. Ein Disponent der Einsatzzentrale in Schwabing und seine spanisch sprechende Kollegin versuchten im Anschluss, den spanischen Kollegen den Notfall zu übermitteln. Dabei kam es allerdings zu Schwierigkeiten: Die Kollegin in Spanien konnte den Sachverhalt nicht verstehen. Sie verwies zudem die deutschen Kollegen immer an die spanische Notrufnummer.

Erfolg über das Generalkonsulat in Madrid

Und so entschieden sich die beiden Leitstellenmitarbeiter, das Generalkonsulat in Madrid zu informieren. Dort wurde sofort der örtlich zuständige Konsul auf Mallorca in Kenntnis gesetzt. Die Rettungskräfte wurden alarmiert und rückten zu der Küste aus, wo das Paar aus München war. Sie konnten dem Mann schließlich helfen.

Rettungskräfte waren bei Rückruf bereits vor Ort

Beim Rückruf der Münchner Leitstelle waren die Rettungskräfte übrigens bereits vor Ort.

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