"Zeichen der Solidarität"

Oktoberfestattentat 1980: 1,2 Millionen Euro für Opferfonds

Ein Sarg wird vom verwüsteten Tatort beim Oktoberfest am 26. September 1980 weggetragen. Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik starben 13 Menschen.

Ein Sarg wird vom verwüsteten Tatort beim Oktoberfest am 26. September 1980 weggetragen. Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik starben 13 Menschen.

Bild: picture alliance/Frank Leonhardt/dpa

Ein Sarg wird vom verwüsteten Tatort beim Oktoberfest am 26. September 1980 weggetragen. Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik starben 13 Menschen.

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Der lange geforderte Fonds von Bund, Land und Stadt München für Opfer des Oktoberfest-Attentats vor 40 Jahren soll 1,2 Millionen Euro umfassen.
Ein Sarg wird vom verwüsteten Tatort beim Oktoberfest am 26. September 1980 weggetragen. Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik starben 13 Menschen.
dpa
23.09.2020 | Stand: 13:28 Uhr

Das sehe der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf des Bundeshaushalts 2021 vor, über den nun der Bundestag beraten werde, teilten Bundesjustizministerium, bayerisches Sozialministerium und Landeshauptstadt am Mittwoch mit.

Mit dem Geld sollten "als Zeichen der Solidarität" Verletzte und Hinterbliebene unterstützt werden, die auch vierzig Jahre später noch unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen infolge des Anschlags auf dem Oktoberfest litten.

Bayern und der Bund wollen sich mit jeweils 500.000 Euro beteiligen. Die Landeshauptstadt beteiligt sich – vorbehaltlich eines Beschlusses des Münchner Stadtrates – mit 200.000 Euro und verwaltet den Fonds.

Oktoberfest-Attentat 1980: 13 Tote, über 200 Verletzte

Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik am 26. September 1980 starben 13 Menschen, darunter der Attentäter Gundolf Köhler. Mehr als 200 wurden verletzt.

Manche verloren Gliedmaßen oder haben bis heute Splitter im Körper. Die Bundesanwaltschaft hatte im Juli nach neuen Ermittlungen die Tat völlig neu eingeordnet und ausdrücklich festgestellt, dass der Bombenleger aus rechtsextremistischer Motivation heraus handelte.