Wasserstoff-Technologie

Bayern bekommt Standort für nationales Wasserstoffzentrum

Pfeffenhausen im Landkreis Landshut bekommt ein Wasserstoffzentrum.

Pfeffenhausen im Landkreis Landshut bekommt ein Wasserstoffzentrum.

Bild: Armin Weigel, dpa

Pfeffenhausen im Landkreis Landshut bekommt ein Wasserstoffzentrum.

Bild: Armin Weigel, dpa

Pfeffenhausen im Landkreis Landshut ist eine unter wenigen Gemeinden in Deutschland, die ein nationales Wasserstoffzentrum bekommen.
##alternative##
dpa
02.09.2021 | Stand: 14:12 Uhr

Pfeffenhausen im Landkreis Landshut wird Standort eines nationalen Wasserstoffzentrums. Die niederbayerische Marktgemeinde bekommt den Zuschlag zusammen mit den Städten Duisburg (Nordrhein-Westfalen) und Chemnitz (Sachsen) sowie einem Konsortium in Norddeutschland, wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Ministerpräsident Markus Söder (beide CSU) am Donnerstag mitteilten.

In Pfeffenhausen soll es um konkrete Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoff-Technologien gehen, insbesondere im Bereich Mobilität. Söder erklärte, das Zentrum solle Anlaufpunkt für Start-ups, kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch für Global Player sein.

Wasserstoffzentrum in Pfeffenhausen kostet etwa 170 Millionen Euro

Das sogenannte Wasserstoff-Technologie- und Anwenderzentrum (WTAZ), an dem zahlreiche Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind, soll nach Worten Scheuers bis 2025 fertiggestellt werden. Den finanziellen Umfang bezifferte Söder auf 170 Millionen Euro - neben einem "überragenden Beitrag" des Bundes und Eigenfinanzierungsmitteln werde der Freistaat mindestens 30 Millionen Euro zuschießen. "Wir glauben, dass die Zukunft dem grünen Wasserstoff gehört", sagte er.

Lesen Sie auch: Wasserstoff für Allgäuer Bahnexperten nur eine „Notlösung“