Pflegereform im Freistaat

Gesundheitsminister Holetschek fordert Lohnersatz für pflegende Angehörige

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erklärt: «Eine Pflegereform muss auch die Situation der pflegenden Angehörigen verbessern. Die Angehörigen leisten Großes und sind neben der professionellen Pflege eine tragende Säule des Pflegesystems."

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erklärt: «Eine Pflegereform muss auch die Situation der pflegenden Angehörigen verbessern. Die Angehörigen leisten Großes und sind neben der professionellen Pflege eine tragende Säule des Pflegesystems."

Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erklärt: «Eine Pflegereform muss auch die Situation der pflegenden Angehörigen verbessern. Die Angehörigen leisten Großes und sind neben der professionellen Pflege eine tragende Säule des Pflegesystems."

Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Gesundheitsminister von Bayern Klaus Holetschek (CSU) will Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, finanziell entlasten. Eine Idee zur Reform hat er bereits.
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dpa
14.10.2021 | Stand: 07:00 Uhr

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) fordert Geld für Menschen, die zeitweise aus ihrem Beruf aussteigen, um einen Angehörigen zu pflegen. Ähnlich wie das Elterngeld solle diese Lohnersatzleistung aus Steuergeld finanziert werden.

Pflegereform in Bayern: Gesundheitsminister fordert schnelles Handeln der neuen Regierung

"Eine Pflegereform muss auch die Situation der pflegenden Angehörigen verbessern. Die Angehörigen leisten Großes und sind neben der professionellen Pflege eine tragende Säule des Pflegesystems. Deswegen schlage ich ein steuerfinanziertes Pflegezeitgeld vor", sagte Holetschek laut Mitteilung. (Lesen Sie auch: Holetschek fordert besseres Finanzierungssystem für Kliniken)

Holetschek will umfassende Pflegereform sowie Einführung eines Pflegezeitgelds

Der derzeitige Chef der Gesundheitsministerkonferenz der Länder wollte am Donnerstag in Berlin den "Deutschen Pflegetag" besuchen. Die künftige Bundesregierung müsse beim Thema Pflege rasch handeln, ergänzte Holetschek. "Wir müssen unter anderem auch mehr qualifiziertes Personal für Pflegeberufe gewinnen und dafür den Beruf attraktiver machen, sowie die Struktur und Finanzierung der Pflegeversicherung genau unter die Lupe nehmen." (Lesen Sie auch: Das könnte gegen den Pflegenotstand helfen - eine Idee aus Memmingen)