Schüler mit Lernrückständen

Philologenverband fordert: Schüler systematisch fördern

Der bayerische Philologenverband fordert eine systematische, individuelle Förderung, um die pandemiebedingten Lernrückstände von Schülern aufzufangen

Der bayerische Philologenverband fordert eine systematische, individuelle Förderung, um die pandemiebedingten Lernrückstände von Schülern aufzufangen

Bild: Kirsten Neumann, dpa

Der bayerische Philologenverband fordert eine systematische, individuelle Förderung, um die pandemiebedingten Lernrückstände von Schülern aufzufangen

Bild: Kirsten Neumann, dpa

Der bayerische Philologenverband will Schüler mit Lernrückständen systematisch, individuell fördern. Dazu will der Verband etwa eine Task-Force einsetzen.
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dpa
06.05.2021 | Stand: 16:08 Uhr

Um die pandemiebedingten Lernrückstände von Schülerinnen und Schüler aufzufangen, fordert der bayerische Philologenverband eine systematische, individuelle Förderung. Dafür sei die Einrichtung von Diagnose- und Förderwochen sowie zusätzliche Förderzeit nötig, teilte der Verband am Donnerstag in München mit. Zwar sei die Situation von Region zu Region und selbst innerhalb einer Klasse sehr unterschiedlich. Unstrittig sei aber die Notwendigkeit von Förder- und Auffangmaßnahmen, um die Bildungsqualität in Bayern zu erhalten.

"Um coronabedingte Lernrückstände aufzuholen, muss man diese zunächst einmal identifizieren", erläuterte der Vorsitzende Michael Schwägerl. Der Gymnasiallehrer-Verband befürwortet deshalb die Einsetzung einer Task-Force, die geeignete Diagnosewerkzeuge für alle Jahrgangsstufen erstellen soll.

Die letzten Wochen dieses und die ersten Wochen des kommenden Schuljahres sollten dann "ausschließlich der Diagnose, dem individuellen Feedback und der Förderung durch Aufholen, Wiederholen, Vertiefen und Verbreitern von Inhalten und Kompetenzen" dienen. Erst danach dürfe es im Lehrplan weitergehen.

Intensivierungsstunden in mehreren Fächern

Zusätzlich sollten in der fünften Klasse je zwei Intensivierungsstunden in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen angeboten werden. Außerdem fordert der Philologenverband pro Schule eine Vollzeitstelle zusätzlich, um Förderkonzepte umsetzen zu können.

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