Wohnungsdurchsuchungen in Bayern

Polizei durchsucht fünf Wohnungen wegen illegalen Welpenhandels

Fünf Wohnungen in den Landkreisen Eichstätt und Pfaffenhofen hat die Polizei wegen illegalen Welpenhandels durchsucht.

Fünf Wohnungen in den Landkreisen Eichstätt und Pfaffenhofen hat die Polizei wegen illegalen Welpenhandels durchsucht.

Bild: Kay Nietfeld, dpa (Symbolbild)

Fünf Wohnungen in den Landkreisen Eichstätt und Pfaffenhofen hat die Polizei wegen illegalen Welpenhandels durchsucht.

Bild: Kay Nietfeld, dpa (Symbolbild)

Die Polizei durchsucht in Bayern die Wohnungen von fünf mutmaßlichen Betrügern. Über 80 Tiere sollen unterversorgt gewesen sein. Doch damit nicht genug.
16.06.2021 | Stand: 13:33 Uhr

Wegen illegalen Welpenhandels hat die Polizei in Bayern Wohnungen von fünf mutmaßlichen Betrügern durchsucht. Über 80 verkaufte Tiere sollen unter anderem zu jung, schwer krank und nicht gegen Tollwut geimpft gewesen sein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Knapp 20 Hunde nach Durchsuchungen untersucht

Zudem sollen die vier Frauen und ein Mann falsche Angaben über Rasse und Herkunft der Welpen gemacht haben. Knapp 20 Hunde wurden nach den Durchsuchungen in den Landkreisen Eichstätt und Pfaffenhofen an der Ilm von vergangenem Donnerstag untersucht. (Lesen Sie auch: Illegaler Welpentransport bei Hörbranz gestoppt)

Nachfrage nach Hundewelpen boomt

Mehrere teure Armbanduhren, Schmuck, Luxushandtaschen und Fahrzeuge wurden sichergestellt. Laut Polizei boomt derzeit die Nachfrage nach Hundewelpen. Bereits im letzten Jahr hatte es Durchsuchungen bei den 27- bis 47-jährigen Verdächtigen gegeben.

Lesen Sie auch: Tierschützer uneins über Verbot von Haustier-Handel im Internet