Arbeitslosenquote in Bayern

Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt - weniger Arbeitslose in Bayern

Fachkräfte werden weiterhin stark gesucht.

Fachkräfte werden weiterhin stark gesucht.

Bild: Christoph Schmidt, dpa (Symbolfoto)

Fachkräfte werden weiterhin stark gesucht.

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Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist im September wie in dem Monat üblich zurückgegangen.
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dpa
30.09.2021 | Stand: 11:29 Uhr

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat um 11 854 auf 241 254, ein Rückgang um 4,7 Prozent. Das teilte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mit. Grund dafür sind unter anderem viele Schüler und Studierende, die im September Ausbildung oder Beschäftigung antreten: In der Gruppe der 15- bis 25-Jährigen sank die Arbeitslosigkeit um 15,4 Prozent.

Die Arbeitslosenquote im Freistaat lag im September bei 3,2 Prozent (August: 3,3 Prozent), das ist weniger als vor einem Jahr (3,9 Prozent), aber immer noch höher als im September 2019 vor der Corona-Krise (2,8 Prozent). "Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen noch über dem Niveau von 2019 liegt, schaffen es mehr Menschen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, und die Arbeitslosenzahl geht kontinuierlich zurück", sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart.

Wesentlich mehr Langzeitarbeitslose

Mit etwas Sorge blicke er auf die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die ein Jahr und länger arbeitslos sind, sagte Holtzwart. Im Vergleich zum September 2020 gibt es heute 25,7 Prozent mehr Langzeitarbeitslose. Betroffen seien vor allem Menschen im Kontext von Fluchtmigration. Grund dafür seien unter anderem Sprachkurse, die nur bedingt durchgeführt wurden.

Positiv werten die Fachleute dagegen die Arbeitskräftenachfrage: 27 883 Stellen wurden den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Bayern im September gemeldet. Das sind 7109 beziehungsweise 34,2 Prozent mehr als im September 2020. Insgesamt sind 136 421 Stellen offen - so viele wie zuletzt im Dezember 1999. Stichtag für die aktuelle Statistik war der 13. September.

Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stammen die aktuellsten Zahlen vom Juli. In dem Monat waren laut der Regionaldirektion 5,734 Millionen Menschen im Freistaat so beschäftigt - und damit 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Die Zahl der Kurzarbeitenden sinke weiter, sagte Holtzwart. Im September habe es nur noch 369 Anzeigen für rund 12 000 Personen in Kurzarbeit gegeben. Laut hochgerechneten Daten für den Juni sind 37 828 Betriebe und 266 792 Personen in Kurzarbeit.