Gerichtsprozess in München

Prozess gegen IS-Rückkehrerin in München wird fortgesetzt

Anfang März begann der Prozess gegen die als IS-Rückkehrerin angeklagte Jennifer W.

Anfang März begann der Prozess gegen die als IS-Rückkehrerin angeklagte Jennifer W.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

Anfang März begann der Prozess gegen die als IS-Rückkehrerin angeklagte Jennifer W.

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Eine Münchnerin soll sich im Irak der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben - am Dienstag spricht sie beim Prozess in München wohl selbst.
Anfang März begann der Prozess gegen die als IS-Rückkehrerin angeklagte Jennifer W.
dpa
29.03.2021 | Stand: 18:26 Uhr

Vor dem Oberlandesgericht (OLG) in München wird am Dienstag (9.30 Uhr) der Prozess gegen die als IS-Terroristin angeklagte Jennifer W. fortgesetzt. Dabei wird sich die junge Frau möglicherweise selbst zu Wort melden und Fragen des Gerichts beantworten. Bislang hat sich die Angeklagte nur per schriftlicher Einlassung geäußert, die ihre Anwältin vor Gericht verlas.

Ehemann folterte und töte Kind im Irak, Angeklagte soll zugesehen haben

Die Bundesanwaltschaft wirft Jennifer W. vor, sich im Irak der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeschlossen zu haben. Dort soll sie in ihrem Haus eine Jesidin und deren Tochter als Sklavinnen gehalten haben. 2015 soll das Mädchen laut Anklage im Hof des Hauses in Falludscha (Irak) gestorben sein - gefesselt bei brennender Hitze. Der Mann soll die Kleine angebunden, Jennifer W. tatenlos dabei zugesehen haben.

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