Erpressung mit Sexvideo

Freundin mit Sexvideo erpresst: Mann erbeutet knapp 56.000 Euro

Weil er seine Freundin über längere Zeit mit der Veröffentlichung von intimen Videos erpresst haben soll, muss sich ein 32-Jähriger nun in Regensburg vor dem Gericht verantworten.

Weil er seine Freundin über längere Zeit mit der Veröffentlichung von intimen Videos erpresst haben soll, muss sich ein 32-Jähriger nun in Regensburg vor dem Gericht verantworten.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Weil er seine Freundin über längere Zeit mit der Veröffentlichung von intimen Videos erpresst haben soll, muss sich ein 32-Jähriger nun in Regensburg vor dem Gericht verantworten.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein Mann erbeutet 56.000 Euro von seiner Geliebten, weil er droht, ein Sexvideo öffentlich zu machen. Die Zahlungen waren freiwillig, behauptet der Angeklagte.
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dpa
10.01.2022 | Stand: 12:38 Uhr

Knapp 56 000 Euro soll ein Mann von seiner Geliebten erpresst haben. Seit Montag muss sich der 32-jährige Kurierfahrer aus Heilbronn vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm besonders schwere räuberische Erpressung zur Last.

Angeklagter gesteht, mit der Veröffentlichung der Sexvideos gedroht zu haben

Über seinen Anwalt gab der Angeklagte zu Prozessbeginn zu, der Frau gedroht zu haben, Sexvideos an deren Familie zu schicken. Er behauptete aber auch, das Geld habe ihm seine Geliebte stets freiwillig gegeben.

Der Anklage nach hatten sich der Tatverdächtige und sein mutmaßliches Opfer im Sommer 2017 in einem Hotel nahe Regensburg kennengelernt, in dem die verheiratete Frau als Geschäftsführerin tätig war. Die beiden sollen eine Beziehung eingegangen sein und die Frau soll dem Mann zunächst freiwillig Geld gegeben haben, um ein Geschäft aufzubauen.

Der Tatverdächtige soll immer wieder Geld gefordert haben

Zwischen März 2018 und Februar 2020 soll der Mann immer wieder Geld gefordert haben - insgesamt 55 800 Euro -, verbunden mit der Drohung, andernfalls Sexvideos und erotische Fotos an die Familie der Frau zu geben. Die Verhandling ist auf sechs Tage angesetzt, ein Urteil könnte am 27. Januar fallen.

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