Prozess vor Landgericht Regensburg

Wegen Kinderpornografie-Vorwürfen: Zwei Männer in Regensburg vor Gericht

Drei Männer sollen im Darknet geholfen haben, pornografische Kinder-Aufnahmen zu verbreiten. Dafür müssen sie sich nun vor Gericht verantworten.

Drei Männer sollen im Darknet geholfen haben, pornografische Kinder-Aufnahmen zu verbreiten. Dafür müssen sie sich nun vor Gericht verantworten.

Bild: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Drei Männer sollen im Darknet geholfen haben, pornografische Kinder-Aufnahmen zu verbreiten. Dafür müssen sie sich nun vor Gericht verantworten.

Bild: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Sie sollen im Darknet geholfen haben, pornografische Kinder-Aufnahmen zu verbreiten. Dafür müssen sich drei Männer verantworten. Ein Verfahren wurde abgetrennt.
##alternative##
dpa
14.09.2021 | Stand: 15:07 Uhr

Im Prozess gegen zwei Männer wegen Kinderpornografie vor dem Landgericht Regensburg haben sich Gericht, Anklage und Anwälte am Dienstag kurz nach dem Auftakt zu einem Rechtsgespräch zurückgezogen. Dabei geht es unter anderem darum, über eine angemessene Strafe zu sprechen.

Auf der Anklagebank sitzen ein 57 Jahre alter Jurist aus Regensburg und ein 54 Jahre alter Mann aus Berlin. Das Verfahren gegen einen 29-Jährigen wurde abgetrennt.

Prozess in Regensburg wegen Kinderpornografie-Vorwürfen: Zwei Männer vor Gericht

Die Männer sollen an der bandenmäßigen Verbreitung von Fotos und Videos des sexuellen Missbrauchs von Kindern über eine Internetplattform beteiligt gewesen sein. Der 54 Jahre alte Angeklagte soll zudem selbst ein anfangs zehnjähriges Mädchen schwer sexuell missbraucht haben, die Freundin seiner Tochter. Sein Anwalt beantragte für diesen Teil der Verhandlung den Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Angeklagten waren nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft in dem über das Darknet erreichbaren Internetforum als Moderatoren und Administratoren tätig. Der 57-Jährige soll zudem fast 900 000 Bilddateien des sexuellen Missbrauchs von Kindern auf seinem Computer gespeichert gehabt haben. In dem Internetportal versteckte er sich hinter dem Namen "Good Uncle" (Guter Onkel). Dem 54-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vor, sich über ein Jahr lang in acht Fällen an der zu Beginn Zehnjährigen vergangen zu haben.

Lesen Sie auch: Wohnungen in der Oberpfalz wegen Verdacht auf Kinderpornografie durchsucht

Lesen Sie auch
##alternative##
Missbrauch von Kindern

Lange Haftstrafen für zwei Männer wegen Kinderpornografie