Gegen Hetze im Netz

Razzia wegen Hassbotschaften im Internet gegen 49 Beschuldigte

Ermittler in Bayern gingen am Dienstag gegen Verfasser von Hassbotschaften im Netz vor.

Ermittler in Bayern gingen am Dienstag gegen Verfasser von Hassbotschaften im Netz vor.

Bild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Ermittler in Bayern gingen am Dienstag gegen Verfasser von Hassbotschaften im Netz vor.

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Polizei und Staatsanwaltschaft sind am Dienstag mit einer konzertierten Aktion in ganz Bayern gegen die Verfasser von Hassbotschaften im Internet vorgegangen.
Ermittler in Bayern gingen am Dienstag gegen Verfasser von Hassbotschaften im Netz vor.
dpa
03.11.2020 | Stand: 11:39 Uhr

Wie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) in München berichtete, gebe es Durchsuchungen bei insgesamt 49 Beschuldigten. Der Schwerpunkt der Aktion lag in Ostbayern. Es gehe um Straftatbestände von Beleidigung über Bedrohung bis hin zur Volksverhetzung, hieß es. (Lesen Sie auch: Bayern will Kommunalpolitiker besser vor Hass und Hetze schützen)

LKA-Präsident: "Hass im Netz ist kein Kavaliersdelikt"

Die Razzia fand in Rahmen eines EU-weiten Aktionstages zur Bekämpfung von Hasspostings statt. "Der heutige Aktionstag zeigt, dass die vermeintliche Anonymität des Internets keinen Schutz für Straftäter darstellt", sagte LKA-Präsident Harald Pickert. "Hass im Netz ist kein Kavaliersdelikt." (Lesen Sie auch: "Abschaum", "Miststück": Zahlreiche Geldstrafen für Shitstorm nach Jagdfoto)

Menschenverachtende Verleumdungen oder sogar Morddrohungen seien schwere Straftaten, die konsequent verfolgt würden, meinte Pickert. (Lesen Sie auch: Polizei durchsucht nach Hasskommentaren im Internet Wohnungen in Kempten und Oberallgäu)