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Coronavirus

Redakteurin macht den Selbstversuch: So fühlt sich ein Corona-Test an

Dr. Sören Dülsner macht bei Redakteurin Stephanie Sartor einen Corona-Test. Dafür sind zwei Abstriche nötig: im Mund und in der Nase.

Dr. Sören Dülsner macht bei Redakteurin Stephanie Sartor einen Corona-Test. Dafür sind zwei Abstriche nötig: im Mund und in der Nase.

Bild: Christoph Lotter

Dr. Sören Dülsner macht bei Redakteurin Stephanie Sartor einen Corona-Test. Dafür sind zwei Abstriche nötig: im Mund und in der Nase.

Bild: Christoph Lotter

In Bayern kann sich seit Anfang Juli jeder auf das Coronavirus testen lassen – auch ohne Symptome. Wie der Abstrich funktioniert und ob er weh tut.
16.07.2020 | Stand: 16:29 Uhr

Wie so vieles liegt die Sache wohl im Auge des Betrachters. In meinen Augen sieht der Mann, der da mit Mundschutz, blauen Handschuhen, Gesichtsvisier und Schutzkittel vor mir steht, jedenfalls ein bisschen aus wie ein Astronaut. Vielleicht auch wie ein Chemiker, ein Atomphysiker - jedenfalls wie jemand, der mit nicht ganz ungefährlichen Dingen zu tun hat. Und eigentlich ist das ja auch so. Denn Dr. Sören Dülsner, der an diesem sonnigen Montagmittag in seiner Praxis in Stettenhofen im Landkreis Augsburg steht, testet die Menschen auf das neuartige Coronavirus, das die lebensgefährliche Lungenerkrankung Covid-19 auslösen kann. Dülsner greift nach dem Wattestäbchen, mit dem er die beiden Abstriche - einmal im Mund, einmal in der Nase - machen wird. Er geht einen Schritt auf mich zu und sagt: "Es könnte jetzt gleich ein wenig unangenehm werden."

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