Ampel-Koalition

Söder fürchtet durch Ampel Nachteile für Bayern bei Atomendlagersuche

Der Ministerpräsident von Bayern macht sich Sorgen, dass der Freistaat bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für radioaktiven Müll benachteiligt werden könnte. Vor rund einem Jahr hatte ein Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung viel Kritik und Sorge in Bayern ausgelöst.

Der Ministerpräsident von Bayern macht sich Sorgen, dass der Freistaat bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für radioaktiven Müll benachteiligt werden könnte. Vor rund einem Jahr hatte ein Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung viel Kritik und Sorge in Bayern ausgelöst.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Der Ministerpräsident von Bayern macht sich Sorgen, dass der Freistaat bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für radioaktiven Müll benachteiligt werden könnte. Vor rund einem Jahr hatte ein Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung viel Kritik und Sorge in Bayern ausgelöst.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Wohin mit dem Atommüll? Bezüglich der Suche nach einem geeigneten Endlager äußert sich Bayerns Ministerpräsident Söder skeptisch gegenüber der Ampel-Koalition.
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dpa
27.10.2021 | Stand: 19:01 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fürchtet Nachteile für Bayern bei der aktuellen Suche nach einem Endlager für Atommüll. Er mache sich Sorgen um die Entscheidung, sagte der CSU-Chef am Mittwoch in München. Mit Blick auf die möglicherweise anstehende neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP könne er sich schon gut vorstellen, wie die Ampel-Koalition in der Frage entscheiden werde.

Auf der Suche nach einem Endlager für Atommüll

Söder schloss dabei auch nicht aus, dass die neue Bundesregierung zur Findung eines Endlagerstandorts in Bayern auch nicht vor neuen Parametern zurückschrecken werde. Bisher sei dies, erklärte Söder, eine zusammenhängende Gesteinsschicht; Bayern müsse aufpassen, dass dies auch so bleibe.

Atomendlagersuche: Ministerpräsident Söder befürchtet Nachteile für Bayern

Vor rund einem Jahr hatte der Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung insbesondere im Freistaat für viel Kritik gesorgt. Dem Bericht zufolge sind etwa zwei Drittel der Landesfläche des Freistaats geologisch für das angestrebte Endlager unter Tage für hoch radioaktive Abfälle geeignet. (Lesen Sie auch: Ampel wird konkret - Scholz verspricht Energiegesetze im ersten Jahr)

Damit weist Bayern im Verhältnis deutlich mehr geeignete Flächen aus als Deutschland insgesamt. Bereits im März hatte der Geologische Dienst des Landesamtes für Umwelt (LfU) erklärt, dass er "erhebliche Fehler" in dem Zwischenbericht zur Suche eines atomaren Endlagers erkenne. (Lesen Sie auch: Seehofer: Union hätte auch mit Söder Bundestagswahl nicht gewonnen)