"Impf-Gipfel"

Söder: Impfen wird vorerst noch Geduldsprobe für die Menschen

Nach dem "Impf-Gipfel" betonte Markus Söder, dass der Impf-Prozess noch dauern werde.

Nach dem "Impf-Gipfel" betonte Markus Söder, dass der Impf-Prozess noch dauern werde.

Bild: Hannibal Hanschke, dpa

Nach dem "Impf-Gipfel" betonte Markus Söder, dass der Impf-Prozess noch dauern werde.

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Markus Söder warnt vor zu hohen Erwartungen an den Impf-Prozess. Im ersten Quartal werde es nach aktuellem Stand nicht mehr Impfstoff geben.
Nach dem "Impf-Gipfel" betonte Markus Söder, dass der Impf-Prozess noch dauern werde.
dpa
01.02.2021 | Stand: 20:36 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor überhöhten Erwartungen an die Corona-Impfgeschwindigkeit in den kommenden Wochen gewarnt. Diese Zeit werde für die Geduld der Menschen noch einmal eine echte Herausforderung, sagte Söder am Montag nach einem "Impfgipfel" von Bund und Ländern, an dem auch Vertreter der Pharmabranche und der EU-Kommission teilnahmen. Im ersten Quartal werde es nach aktuellem Stand nicht mehr Impfstoff geben. Man müsse aber nun versuchen, das Beste daraus zu machen.

Unternehmen können keine hundertprozentigen Garantien geben

Söder berichtete aus dem Gesprächen auf dem "Impfgipfel", eine "punktgenaue Planung" sei aus Sicht der Unternehmen schwer möglich. Dafür seien zu viele Variablen im Spiel, etwa was die Produktion angehe. Deshalb könne man das Ganze nicht mit der Stechuhr oder Stoppuhr machen. Er warnte deshalb davor, Hoffnungen zu wecken, die nicht erfüllbar seien. Die Unternehmen könnten Zusagen machen, aber keine hundertprozentigen Garantien geben, sagte der CSU-Chef.

Söder lobte, dass Merkel das Thema Impfen nun zur "Chefsache" gemacht habe, auch gegenüber der Europäischen Union. Dies sei aber als Anerkennung gemeint, betonte er auf Nachfrage, und "nicht anders". (Lesen Sie auch: Bund erwartet deutlich mehr Impfstoff-Nachschub bis zum Sommer)