Osterurlaub

Söder wirbt für Corona-Öffnungsmatrix und sieht Chance für Osterurlaub

Im Anschluss an eine Videokonferenz mit Kanzlerin Merkel (CDU), sowie bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern, spricht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz vom Osterurlaub und einer Corona-Öffnungsmatrix.

Im Anschluss an eine Videokonferenz mit Kanzlerin Merkel (CDU), sowie bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern, spricht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz vom Osterurlaub und einer Corona-Öffnungsmatrix.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Im Anschluss an eine Videokonferenz mit Kanzlerin Merkel (CDU), sowie bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern, spricht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz vom Osterurlaub und einer Corona-Öffnungsmatrix.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Trotz aktuell unklarer Perspektiven in der Corona-Krise sieht Ministerpräsident Markus Söder noch Chancen für den Osterurlaub - mit Hilfe einer Öffnungsmatrix.
Im Anschluss an eine Videokonferenz mit Kanzlerin Merkel (CDU), sowie bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern, spricht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz vom Osterurlaub und einer Corona-Öffnungsmatrix.
dpa
19.02.2021 | Stand: 15:15 Uhr

Trotz der aktuell unklaren Perspektiven in der Corona-Krise wegen Virusmutationen sieht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder noch Chancen für einen Osterurlaub in diesem Jahr. "Ostern ist noch völlig offen. Der Osterurlaub entscheidet sich in den nächsten drei Wochen", sagte der CSU-Chef am Freitag nach einer Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und 96 bayerischen Kommunalpolitikern. Wer es jetzt sehr überstürze, "der gefährdet den Osterurlaub mehr als jemand, der es jetzt etwas langsamer angehen lässt". Bei der Konferenz von Bund und Ländern am 3. März könne dies besser eingeschätzt werden.

Derzeit sei Deutschland in einer "hochsensiblen Phase" der Pandemie, sagte Söder. Es sei eine Gratwanderung zwischen Sorgen und Wünschen. Es zeige sich, dass die Infektionszahlen aktuell nur noch leicht sinken würden, zugleich aber der Anteil der nachgewiesenen Infektionen mit Virusmutationen steil steige.

Söder wirbt für Corona-Öffnungsmatrix - Chance für Osterurlaub

Die Politik dürfe deshalb nicht "irgendwelchen kurzfristigen Stimmungen" nachgeben, sondern müsse weiter sorgfältig vorgehen, betonte Söder. "Wir brauchen eine intelligente Öffnungsmatrix, keinen starren Stufenplan, aber eine Öffnungsmatrix, die ein breites Instrumentarium bietet, um entsprechend zu reagieren." Hierzu zähle ausdrücklich auch die Option, auch bei Verschlechterungen schnell reagieren zu können. (Lesen Sie auch: Impfen und Öffnen: Landräte und Oberbürgermeister im Gespräch mit Merkel und Söder)

Dies beinhalte auch die Möglichkeit für regionale Differenzierungen, wenn die jeweiligen Infektionszahlen deutlich auseinander lägen. In jedem Fall müsse durch eine kluge Steuerung verhindert werden, dass es zu einem Shopping-Tourismus komme, bei dem auch Menschen aus Hotspots in andere Kommunen fahren. Im Handel seien hierfür etwa Öffnungskonzepte mit kleinen Quadratmeterzahlen pro Kunde oder Terminvergaben an Kunden denkbar. (Lesen Sie auch: Lockerung der Maskenpflicht in Kempten gilt ab Samstag)