München

S-Bahn-Surfer zwischen Starnberg und Pasing löst einstündige Streckensperrung aus

Auf der Strecke zwischen Starnberg und München hat ein so genannter S-Bahn-Surfer einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst (Archivbild).

Auf der Strecke zwischen Starnberg und München hat ein so genannter S-Bahn-Surfer einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst (Archivbild).

Bild: Frank Hörmann/Sven Simon, imago

Auf der Strecke zwischen Starnberg und München hat ein so genannter S-Bahn-Surfer einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst (Archivbild).

Bild: Frank Hörmann/Sven Simon, imago

Auf der Strecke zwischen Starnberg und München hat ein so genannter S-Bahn-Surfer einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.
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Von Allgäuer Zeitung
05.01.2022 | Stand: 11:08 Uhr

Zu einer knapp eineinhalbstündigen Gleissperrung wegen eines vermeintlichen S-Bahn-Surfers kam es am späten Dienstagnachmittag auf der Strecke S6 zwischen Starnberg und München-Pasing.

Gegen 16:40 Uhr meldete ein Bahnreisender per Notruf, dass am S-Bahn-Haltepunkt Starnberg eine Person auf den hinteren Führerstand einer S-Bahn aufgestiegen sei und sich dort festhalte. Nachdem der Triebfahrzeugführer der S-Bahn verständigt worden war, konnte die S-Bahn am Haltepunkt Planegg angehalten werden. Beamte kontrollierten die Bahn - fanden aber niemanden mehr auf oder an der S-Bahn.

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der vermeintliche S-Bahn-Surfer irgendwo auf der Strecke ins Gleis gestürzt war und dort eventuell verletzt liegt, musste die Strecke gesperrt werden. Ein Polizeihubschrauber stieg auf, um die Strecke abzusuchen, fand aber niemanden. Die Strecke Starnberg-Pasing war bis 18:15 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr., so die Bundespolizei.

S-Bahn-Strecke zwischen München und Starnberg gesperrt

Die Münchner Bundespolizei warnte angesichts des Vorfalls eindringlich vor dem sogenannten "S-Bahn-Surfen". Immer wieder komme es dabei zu schweren Unfällen und sogar Todesfällen, weil "Surfer" ins Gleisbett stürzen oder S-Bahnen im Gleisbett Liegende überrollen. Suchmaßnahmen nach Verunglückten gestalteten sich vor allem im Dunkeln äußerst schwierig.