Treffen der Regierungsvertreter

Keine reguläre Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, spricht am zweiten Tag der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2020.

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, spricht am zweiten Tag der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2020.

Bild: Tobias Hase, dpa (Archivbild)

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, spricht am zweiten Tag der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2020.

Bild: Tobias Hase, dpa (Archivbild)

Die Sicherheitskonferenz in München findet normalerweise mit hunderten Teilnehmern statt. Wegen der Corona-Pandemie läuft es heuer aber anders.
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dpa
05.05.2021 | Stand: 17:36 Uhr

Die Münchner Sicherheitskonferenz wird wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht in der üblichen Form als Treffen mit hunderten Teilnehmern stattfinden. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte der Sprecher der Konferenz, Christian Thiels, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Keine Präsenzveranstaltung zur Sicherheitskonferenz

"In den vergangenen Monaten haben wir intensiv geprüft, ob, wann und wo wir die Sicherheitskonferenz in diesem Jahr durchführen können", sagte Thiels der dpa. Mehrere Optionen seien erwogen worden. "Im Ergebnis sind wir zur Entscheidung gelangt, keine Präsenzveranstaltung durchzuführen." Es seien aber stattdessen kleinere Veranstaltungen angedacht, deren Gestaltung von der Pandemielage abhängig gemacht werde.

Weltweit bedeutendstes Treffen zur Sicherheitspolitik

Die Sicherheitskonferenz ist das weltweit bedeutendste Treffen zur Sicherheitspolitik, an der im vergangenen Jahr etwa 800 Regierungsvertreter und Experten im Hotel Bayerischer Hof teilnahmen. Die diesjährige Konferenz war vom 19. bis 21. Februar geplant, aber bereits im Dezember auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Stattdessen fand im Februar zunächst nur eine virtuelle eintägige Konferenz statt, deren Höhepunkt die erste große Rede des neuen US-Präsidenten Joe Biden an ein europäisches Publikum war.

Konferenzleiter Wolfgang Ischinger hatte danach weiter auf ein physisches Treffen der Experten und Regierungsvertreter gehofft. Nun ist klar, dass in diesem Jahr daraus nichts mehr wird.