Corona-Verschwörungen

Soldat aus Bad Reichenhall verbreitet Verschwörungsmythen auf Telegram

In der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall soll der Soldat stationiert sein. Dort ist auch ein anderer Soldat stationiert, der im Dezember in den Fokus der Behörden gerückt ist.

In der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall soll der Soldat stationiert sein. Dort ist auch ein anderer Soldat stationiert, der im Dezember in den Fokus der Behörden gerückt ist.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

In der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall soll der Soldat stationiert sein. Dort ist auch ein anderer Soldat stationiert, der im Dezember in den Fokus der Behörden gerückt ist.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Ein Soldat in Bayern soll nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Nachrichtendienst Telegram verbreiten.
12.01.2022 | Stand: 17:29 Uhr

Ein Gebirgsjäger, der in Bayern stationiert ist, soll antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Messengerdienst Telegram verbreiten. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, spricht der angebliche Hauptfeldwebel in einem Video davon, dass die Bundesrepublik Deutschland kein souveräner Staat sei und wähnt sich im "Krieg".

Zudem würden "Zionisten aus dem Hintergrund immer noch die Fäden" ziehen. Er fordert Soldatinnen und Soldaten auf: "Auf keinen Fall spritzen lassen!" Gegen den Soldaten wird aktuell ermittelt, berichtet der BR.

Soldat aus Bad Reichenhall verbreitet Verschwörungstheorien auf Telegram

Außerdem soll der Soldat in der gleichen Kaserne und derselben Einheit stationiert sein, wie der Oberfeldwebel Andreas O., der Ende Dezember 2021 auf einer Kundgebung der Regierung wegen der Corona-Schutzmaßnahmen gedroht hatte.

Unter anderem drohte er "Hochverrätern und Feiglingen am Grundgesetz" damals: "Eure Leichen wird man auf den Feldern verstreuen." Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt aktuell gegen Andreas O wegen des Verdachts der Aufforderung zu Straftaten.

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