Corona-Krise

Statistik: Phasenweise höhere Sterbezahlen durch Corona in Bayern

Besonders in regionalen Hotspots und bei älteren Menschen gab es schwere Verläufe des Coronavirus, die bis zum Tod führten.

Besonders in regionalen Hotspots und bei älteren Menschen gab es schwere Verläufe des Coronavirus, die bis zum Tod führten.

Bild: Jefferson Bernardes, dpa (Symbolbild)

Besonders in regionalen Hotspots und bei älteren Menschen gab es schwere Verläufe des Coronavirus, die bis zum Tod führten.

Bild: Jefferson Bernardes, dpa (Symbolbild)

Zunächst waren die Sterbezahlen in Bayern während der Corona-Pandemie nicht höher als sonst. Jetzt zeigt eine Studie: Besonders ältere Menschen starben vermehrt.
Besonders in regionalen Hotspots und bei älteren Menschen gab es schwere Verläufe des Coronavirus, die bis zum Tod führten.
dpa
29.03.2021 | Stand: 14:46 Uhr

Die Corona-Pandemie hat die Sterbezahlen in Bayern phasenweise deutlich in die Höhe getrieben. Während über die gesamten ersten elf Monate im Jahr 2020 insgesamt keine signifikante Erhöhung der Sterbefälle im Freistaat zu erkennen gewesen sei, habe es eklatante Ausschläge in der Gruppe der alten Menschen sowie in regionalen Hotspots gegeben - zeitlich jeweils auf dem Scheitel der Corona-Wellen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in Fürth unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Landesamtes für Statistik.

Zahl der Sterbefälle steigt mit den Corona-Wellen an

So seien etwa im April 2020 - als die erste Corona-Welle voll zugeschlagen hatte - die Sterbezahlen bayernweit um 21 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 gewesen. Im November 2020 - zu Beginn der zweiten Corona-Welle - lag die Sterbefallzahl um zwölf Prozent, im Dezember 2020 sogar um 35 Prozent über dem Durchschnitt der Vorjahre. Besonders stark sei die Gruppe der über 80-Jährigen betroffen gewesen. Aus der Altersgruppe der unter 60-Jährigen seien im vergangenen Jahr sogar etwas weniger Menschen gestorben als im Mittel der Vorjahre.

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