Einreisekontrollen und Quarantäne

Stau auf der A3 in Richtung Österreich - Urlauber unterwegs?

Schon in der Nacht soll sich ein Stau auf der A3 gebildet haben.

Schon in der Nacht soll sich ein Stau auf der A3 gebildet haben.

Bild: Frank Rumpenhorst, dpa (Symbolfoto)

Schon in der Nacht soll sich ein Stau auf der A3 gebildet haben.

Bild: Frank Rumpenhorst, dpa (Symbolfoto)

Auf der Autobahn 3 gibt es Stau. Ein Grund dafür sind auch die Gesundheitskontrollen am Grenzübergang nach Österreich.
dpa
19.12.2020 | Stand: 13:37 Uhr

Auf der Autobahn 3 in Richtung Österreich hat sich ein langer Stau gebildet. Seit der Nacht zum Samstag staue es sich am Grenzübergang Suben, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Der genaue Grund dafür sei nicht völlig klar. Um 10.00 Uhr begannen laut den niederbayerischen Beamten in Österreich Gesundheitskontrollen. Die stichprobenartigen Kontrollen sind Teil der am Samstag in Österreich in Kraft tretenden Einreiseverordnung für Reisende aus Risikogebieten. Diese sieht eine verpflichtende zehntägige Quarantäne für Reisende aus Deutschland vor.

Langer Stau - schon in der Nacht

Viele Reisende sollen durch Österreich weiter in den Süden unterwegs sein. Dies sei an den Kennzeichen zu erkennen, teilte die Polizei in Niederbayern mit. Die ersten Staus hätten sich bereits in der Nacht gebildet. "Wahrscheinlich fahren die Leute nach Hause." Ob auch Urlauber unterwegs sind, war zunächst nicht klar.

Zwischen drei und sieben Kilometer lang sei der Stau im Laufe des Vormittags gewesen, hieß es. Besonders der Rastplatz Donautal-West war laut Polizei stark frequentiert. Eine Ursache dafür soll der Kauf von Vignetten sein.

An den Grenzübergängen Kiefersfelden und Salzburg laufe der Verkehr laut den Beamten in Oberbayern normal. Auch dort werde von Seiten der Österreicher kontrolliert, sagte ein Polizeisprecher. Am Grenzübergang Salzburg seien am Freitag bereits Fahrstreifen verengt und Postenhäuschen aufgestellt worden. Dort begannen die Gesundheitskontrollen dort bereits am Samstagmorgen und sorgten zunächst für keine Verkehrsverzögerungen.