Über Betrugsskandal Wirecard

Streamingdienst TV NOW zeigt Wirecard-Doku-Drama

20.07.2020, Bayern, Aschheim: Der Schriftzug von Wirecard ist an der Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters in Aschbeim bei München zu sehen. Foto: Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

In Aschheim bei München hat das Unternehmen Wirecard seine Zentrale. Der Betrugsskandal, der dort stattgefunden hat, bekommt nun sogar ein eigenes Doku-Drama.

Bild: Peter Kneffel/dpa (Symbolbild)

In Aschheim bei München hat das Unternehmen Wirecard seine Zentrale. Der Betrugsskandal, der dort stattgefunden hat, bekommt nun sogar ein eigenes Doku-Drama.

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Dem Wirecard-Skandal wird nun auch ein Doku-Drama gewidmet. Worum es geht und wann dieser zu sehen sein soll.

30.07.2020 | Stand: 09:24 Uhr

Der Betrugsskandal um den deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard wird verfilmt und beim Streamingdienst TV NOW der Mediengruppe RTL Deutschland gezeigt. Das 90-minütige Doku-Drama wird im ersten Quartal 2021 zu sehen sein, wie die Bertelsmann Content Alliance am Donnerstag mitteilte.

Staatsanwaltschaft spricht im Fall Wirecard von "gewerbemäßigem Bandenbetrug"

Der Betrugsfall Wirecard samt Insolvenz des Unternehmens bei München im Juni dreht sich um Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht von einem "gewerbsmäßigen Bandenbetrug" aus, und zwar seit 2015. Mehr als drei Milliarden Euro könnten verloren sein.

Doku zeigt Hintergründe des Wirecard-Skandals auf

In dem Doku-Drama geht es den Angaben zufolge um die Umstände und Hintergründe des Skandals und um die Geschichte des Unternehmens und der Manager. Das Konzept stammt von mehreren Beteiligten, darunter sind Autoren der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", wie es weiter hieß. Auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) berichtete über das Filmprojekt.

>> Finanz-Skandal schlägt weitere Wellen: Wirecard-Pleite kann teuer für den Staat werden <<

Zusätzlicher Audio-Podcast zum Thema Wirecard

Die Filmproduktionsfirma UFA Fiction, die Teil des Bertelsmann-Konzerns ist, steht hinter dem Doku-Drama, Regie führt Raymond Ley. Bei dem Content-Alliance-Verbund werden Synergien der Bertelsmann-Geschäftsbereiche aus Medien, Musik und Film genutzt. Neben der UFA sind dort die Mediengruppe RTL Deutschland, RTL Radio Deutschland, die Penguin Random House Verlagsgruppe, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr sowie das Musikunternehmen BMG dabei. Aus dem Verbund heraus wird beim Wirecard-Projekt auch ein Audio-Podcast mit mehreren Folgen entstehen.