Kriminalität

Streit um Burger eskaliert: Mann rastet in Schnellrestaurant aus

Ein Mann wollte einen Burger kaufen - doch den gab es nicht. Daraufhin geht er auf einen Restaurantmitarbeiter los.

Ein Mann wollte einen Burger kaufen - doch den gab es nicht. Daraufhin geht er auf einen Restaurantmitarbeiter los.

Bild: Robert Günther

Ein Mann wollte einen Burger kaufen - doch den gab es nicht. Daraufhin geht er auf einen Restaurantmitarbeiter los.

Bild: Robert Günther

In München ist ein Streit eskaliert - und das nur, weil es einen Burger nicht gab.
08.02.2021 | Stand: 10:10 Uhr

In München ist am Donnerstagabend in einem Schnellrestaurant am Ostbahnhof ein Streit zwischen einem Kunden und einem Mitarbeiter eskaliert. Der 22-jährige Gast ging auf den 30-jährigen Mitarbeiter los, berichtet die Polizei. Auch gegenüber den zur Hilfe kommenden Bundespolizisten, verhielt sich der Mann aggressiv.

Gegen 20.45 Uhr wollte der 22-jährige Deutsche einen Burger bestellen, welchen es auf der Karte nicht gab. Einen erhaltenen Cheeseburger warf er in den Thekenbereich und verschaffte sich unerlaubt Zutritt zum Küchenbereich des Schnellrestaurants. Dort soll er einen Mitarbeiter körperlich attackiert und beleidigt haben.

22-Jähriger rastet erneut aus

Auch gegenüber den alarmierten Bundespolizisten verhielt sich der Deutsche aggressiv. Aufgrund seines Verhaltens wurde er zur Bundespolizeiwache am Ostbahnhof gebracht. Hier ergab ein Alkoholtest einen Wert von 1,15 Promille. Außerdem fanden die Beamten Betäubungsmittel bei dem gebürtigen Deggendorfer.

Danach brachten die Beamten den Wohnsitzlosen in ein nahegelegenes Männerwohnheim. Dort eskalierte die Situation erneut und der 22-Jährige schlug und trat nach den Beamten, weshalb er gefesselt werden musste. Dabei leistete er massiven Widerstand. Mit Hilfe mehrerer Streifen konnte der Mann fixiert und erneut zur Wache gebracht werden.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie unerlaubten Betäubungsmittelbesitz gegen den Aggressor.

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