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Fake-Shops im Internet

Wie eine Allgäuer Dirndl-Designerin gegen Betrüger im Internet kämpft

Trachten-Designerin Sandra Abt in ihrem Geschäft in Kempten. Ihr Label Alpenherz wurde zum Opfer von Cyber-Attacken.

Trachten-Designerin Sandra Abt in ihrem Geschäft in Kempten. Ihr Label Alpenherz wurde zum Opfer von Cyber-Attacken.

Bild: Ralf Lienert

Trachten-Designerin Sandra Abt in ihrem Geschäft in Kempten. Ihr Label Alpenherz wurde zum Opfer von Cyber-Attacken.

Bild: Ralf Lienert

Der Boom des Online-Handels hat auch Schattenseiten. Verbraucher können dort Opfer von Kriminellen werden - aber auch Händler, wie ein Fall aus Kempten zeigt.
Trachten-Designerin Sandra Abt in ihrem Geschäft in Kempten. Ihr Label Alpenherz wurde zum Opfer von Cyber-Attacken.
Von Jochen Sentner und Matthias Zimmermann
09.11.2020 | Stand: 09:44 Uhr

Begonnen hat alles, wie Abt mittlerweile recherchiert hat, mit der Übernahme von Produktfotos aus dem Onlineauftritt von Alpenherz. Auf der Webseite Liebekleidung.de tauchten die Bilder auf, um angebliche Sonderangebote zu bewerben. Doch dabei blieb es nicht. Im Frühjahr tauchten auch Anzeigen auf Facebook auf: "Alles reduziert" hieß es darin. Auf Instagram wurde das Konto von Abts Geschäft gehackt und mit gefälschten Followern überschwemmt. Sogar ein angeblicher Ausverkauf wegen Corona wurde von Unbekannten publiziert - mit einem retuschierten Foto der Geschäftsfassade in der Kemptener Innenstadt. Je mehr Abt suchte, desto mehr fand sie. Bald war ihr klar: Sie war nicht die einzige Händlerin, die Opfer der Masche wurde.

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