Nach Kritik

Umweltminister Glauber: Bayern erreicht mit neuem Klimaschutzgesetz 1,5-Grad-Ziel

Nach Ansicht von Thorsten Glauber (Freie Wähler), dem Umweltminister von Bayern, reicht das neue Klimaschutzgesetz aus, um das 1,5-Grad-Ziel von Paris zu erreichen.

Nach Ansicht von Thorsten Glauber (Freie Wähler), dem Umweltminister von Bayern, reicht das neue Klimaschutzgesetz aus, um das 1,5-Grad-Ziel von Paris zu erreichen.

Bild: Armin Weigel, dpa

Nach Ansicht von Thorsten Glauber (Freie Wähler), dem Umweltminister von Bayern, reicht das neue Klimaschutzgesetz aus, um das 1,5-Grad-Ziel von Paris zu erreichen.

Bild: Armin Weigel, dpa

Bayern hat sein Klimaschutzgesetz überarbeitet. Laut Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber kann der Freistaat damit das 1,5-Grad-Ziel von Paris erfüllen.
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dpa
16.11.2021 | Stand: 15:14 Uhr

Mit seinem überarbeiteten Klimaschutzgesetz kann Bayern nach Ansicht von Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) seinen Anteil zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels von Paris erfüllen. "Wir werden in Bayern den Klimawandel meistern. Mit dem neuen Klimaschutzgesetz, den begleitenden Maßnahmen und einer jährlichen Klimamilliarde zur Finanzierung sind wir gut aufgestellt", sagte er am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Bayern leiste eng verschränkt mit Bund und EU seinen Beitrag, "das globale 1,5 Grad-Ziel zu erreichen. Bayern ist beim Klimaschutz weiter als Glasgow".

Was steht im neuen Klimaschutzgesetz von Bayern?

Am Montag hatte das Kabinett für viele überraschend seine seit Monaten angekündigte Novelle des neuen Klimaschutzgesetzes beschlossen und in den Grundzügen auch veröffentlicht. Zentrales Ziel ist es demnach, den Freistaat bis 2040 klimaneutral zu machen. Als Startschuss sollen 2022 eine Milliarde Euro bereitgestellt werden.

Zentrale Punkte sind eine Photovoltaik-Pflicht für Gewerbe-Dächer und der Bau von PV-Anlagen entlang von Autobahnen sowie die Aufforstung von Wäldern und die Wiedervernässung von Mooren. Die umstrittene 10H-Mindestabstandsregel für Windräder bleibt allerdings bestehen.

Kritik an der Gesetzesreform

Seitens der Umweltverbände und auch der Opposition im Landtag fiel das Fazit zur Gesetzesreform aber deutlich kritischer aus: Sowohl der Bund Naturschutz als auch die Grünen und die SPD im Landtag bezeichneten das Gesetz als völlig unzureichend.

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