Kuriose Nachricht aus Unterfranken

Nachts zu lange am Handy gespielt: Polizisten holen Schüler aus dem Bett

Digital Day

Der Junge aus Unterfranken spielte offenbar nachts zu lange Videospiele. Weil er zum wiederholten Mal nicht in der Schule erschien, alarmierte diese die Polizei.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

Der Junge aus Unterfranken spielte offenbar nachts zu lange Videospiele. Weil er zum wiederholten Mal nicht in der Schule erschien, alarmierte diese die Polizei.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

In Oberstreu rückte die Polizei zu einem skurrilen Einsatz aus: Sie holten einen Schüler aus dem Bett. Der 13-Jährige war völlig übermüdet - wegen Videospielen.
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dpa
05.10.2021 | Stand: 15:27 Uhr

Einen übermüdeten 13-Jährigen hat die Polizei in Unterfranken aus dem Bett geholt und vom Vater in die Schule bringen lassen. Die Mittelschule habe die Beamten verständigt, weil der Junge zum wiederholten Mal unentschuldigt gefehlt habe, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Daher habe eine Streife am Montag bei dessen Familie in Oberstreu im Landkreis Rhön-Grabfeld vorbeigeschaut.

Polizei holt Schüler in Oberstreu aus dem Bett: Beamten wurden von der Schule verständigt

Der Vater des 13-Jährigen erzählte den Angaben zufolge, dass sein Sohn nicht aus dem Bett zu bekommen sei. Offenbar habe der Mittelschüler bis tief in die Nacht an seinem Handy Videospiele gespielt und sei dementsprechend unausgeschlafen gewesen, sagte der Polizeisprecher. Nach einem Gespräch mit den Beamten habe sich der Junge aber ohne Probleme von seinem Vater in die Schule bringen lassen. (Lesen Sie auch: Feuer in Günzburger Fabrikgebäude ausgebrochen)

Kurioser Polizeieinsatz in Unterfranken: 13-Jähriger spielte nachts zu lange an seinem Handy

Nach Angaben des Sprechers ist es durchaus üblich, dass Schulen die Polizei verständigen, weil Schüler ohne Begründung dem Unterricht fern bleiben. Ab wie vielen unentschuldigten Fehltagen die Polizei gerufen wird, sei von Schule zu Schule unterschiedlich.

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