3G-Regel

Verband Deutscher Seilbahnen kritisiert Kontrollpflicht

Der Verband Deutscher Seilbahnen kritisert die Kontrollpflicht für Seilbahnbetreiber. Unser Bild zeigt die Nebelhornbahn.

Der Verband Deutscher Seilbahnen kritisert die Kontrollpflicht für Seilbahnbetreiber. Unser Bild zeigt die Nebelhornbahn.

Bild: Matthias Becker

Der Verband Deutscher Seilbahnen kritisert die Kontrollpflicht für Seilbahnbetreiber. Unser Bild zeigt die Nebelhornbahn.

Bild: Matthias Becker

Verbandspräsident Stauch warnt vor erhöhtem Aufwand und längeren Wartezeiten an den Kassen. Seilbahnen sollten laut Stauch mit dem ÖPNV gleichgesetzt werden.
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dpa
02.09.2021 | Stand: 16:42 Uhr

In Seilbahnen in Bayern gilt ab einer Inzidenz von 35 nun die 3G-Regel: Gäste müssen getestet, geimpft oder genesen sein. Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) kritisiert die damit verbundene Kontrollpflicht für die Betreiber.

Er fordert laut Mitteilung vom Donnerstag eine Gleichstellung mit dem Öffentlichen Nahverkehr. Präsident Matthias Stauch zufolge müsste auf die Eigenverantwortung der Gäste gesetzt werden.

3G-Regel für Seilbahnen: "ungeklärt, wie das personell und organisatorisch umgesetzt werden soll"

Es sei ungeklärt, wie die Kontrollen personell und organisatorisch umgesetzt werden sollen. "Abgesehen von den Kosten für einen erhöhten Personalaufwand wird sich durch die Kontrollen die Wartezeit an den Kassen erhöhen und es werden sich größere Menschengruppen bilden", warnte der Verband.

Verbandspräsident Stauch: Infektionsrisiko in Seilbahnen ist gering

Dies sei nicht nur infektiologisch bedenklich, sondern belaste auch die Gäste. Das Infektionsrisiko in Seilbahnen sei gering, weil sich die Besucher weitgehend im Freien aufhielten und die Kabinen durchlüftet seien.

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