Beifahrer lebensgefährlich verletzt

Verfolgungsjagd auf A3 bei Erlangen endet mit lebensgefährlichen Verletzungen

Auf der A3 bei Erlangen hat die Polizei einen 34-Jährigen verfolgt.

Auf der A3 bei Erlangen hat die Polizei einen 34-Jährigen verfolgt.

Bild: Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

Auf der A3 bei Erlangen hat die Polizei einen 34-Jährigen verfolgt.

Bild: Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

Bei Erlangen hat sich ein 34-Jähriger Autofahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Diese nahm für den Beifahrer ein lebensgefährliches Ende.

Auf der A3 bei Erlangen hat die Polizei einen 34-Jährigen verfolgt.
dpa
03.08.2020 | Stand: 17:14 Uhr

Ein 34-Jähriger hat sich auf der Autobahn 3 bei Erlangen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und einen schweren Unfall verursacht. Sein 63 Jahre alter Beifahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Mehrere Autos gerammt und gegen Sandhaufen geprallt

Der Fahrer wollte am Sonntagmorgen vor einer Polizeistreife fliehen und rammte mit seinem Kleintransporter mehrere vorausfahrende Autos. Anschließend setzte er seinen Weg über eine Rastanlage fort und überfuhr eine Baustellenmarkierung. Auch als eine weitere Streife die Verfolgung aufnahm, ignorierte er die Hinweise und raste weiter.

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Er krachte schließlich in eine Baustelle und prallte gegen einen Sandhaufen. Das Fahrzeug überschlug sich und stürzte mehrere Meter tief in eine Grube. Der Beifahrer wurde eingeklemmt.

34-Jähriger soll Kennzeichen gestohlen und Drogen konsumiert haben

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der 34-Jährige in Deutschland Kennzeichen gestohlen. Außerdem zeigte er drogentypische Verhaltensweisen. Die Beamten fanden im Transporter eine geringe Menge einer synthetischen Droge. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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