Zwei blutende Männer

Vermeintliche Schüsse lösen Großeinsatz aus

Ein Mann mit einer Softair-Waffe hat Polizisten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in der Nacht auf Sonntag auf Trab gehalten.

Ein Mann mit einer Softair-Waffe hat Polizisten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in der Nacht auf Sonntag auf Trab gehalten.

Bild: Carsten Rehder, dpa (Symbolbild)

Ein Mann mit einer Softair-Waffe hat Polizisten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in der Nacht auf Sonntag auf Trab gehalten.

Bild: Carsten Rehder, dpa (Symbolbild)

Eine Softair-Waffe und zwei blutende junge Männer haben im oberbayerischen Neuburg-Schrobenhausen für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.
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dpa
12.09.2021 | Stand: 12:54 Uhr

Ein Mann mit Softair-Waffe hat im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. In der Nacht auf Sonntag waren der Polizei zufolge mehrere Notrufe eingegangen, die von einem Mann mit einer Pistole und einem Messer in der Neuburger Innenstadt berichteten. Kurzzeitig hieß es auch, es habe Schüsse gegeben.

Die Streifen fanden zunächst einen leicht verletzten 22-Jährigen, der angab, ihm habe ein Unbekannter ins Gesicht geschossen. Er hatte eine blutende Platzwunde am rechten Auge und wurde mit dem Rettungswagen zur Behandlung in eine Augenklinik gebracht. Später entdeckten die Beamten den mutmaßlichen Täter. Der 18-Jährige blutete ebenfalls, da er der Polizei zufolge wohl durch eine Gruppe von jungen Männern zusammengeschlagen worden war. Diese flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei.

Keine Anhaltspunkte für Schüsse

Die Softair-Waffe wurde in einem Brunnen gefunden und sichergestellt. Der 18-Jährige kam ins Krankenhaus. Wie sich herausstellte, hatte es nach Angaben der Polizei zunächst einen Streit zwischen den beiden jungen Männern gegeben. Dabei schlug der 18-Jährige den 22 Jahre alten Mann mit der Waffe. Anhaltspunkte für Schüsse gab es nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den beiden Vorfällen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz aufgenommen.